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ÖRM: Niederösterreich-Rallye

MIG Austria bei NÖ-Rallye sehr aktiv

Der Club Motorsport-Interessen-Gemeinschaft Austria aus Pyhra war mitwirkend am Gelingen der NÖ-Rallye im Raum Pöggstall beteiligt.

Nicht nur mit ihrem Rennteam, sondern auch organisatorisch war die MIG Austria aktiv. Gefahren wurden 155 SP-Kilometer im Raum Weiten/Pöggstall/Jauerling. Für die MIG Austria starteten vier Teams: Allen voran fuhr Michael Kogler mit Co-Pilotin Theresa Krautsieder einen Prototypen aus der Motorsportschmiede Race Rent aus Amstetten. Dieser Einsatz diente rein als Test, um dieses neu entwickelte Rallyefahrzeug für die Einsätze 2020 konkurrenzfähig zu machen. Der Einsatz konnte nicht ganz positiv abgewickelt werden, da ein neu eingesetztes Getriebeteil Probleme machte.

Teamchef und Fahrer Gottfried Kogler konnte mit Co-Pilotin Sophie Cornu in ihrem historischen Ford Escort RS 2000 (Baujahr 1972) gleich zu Beginn der Rallye am Freitag einen Riesenerfolg verbuchen: Gesamtplatz 33 bei 84 gestarteten Rallyeautos, mitten unter bzw. vor vielen modernen Rennfahrzeugen, war beeindruckend. Leider beendete am Samstag das Wetter diesen Erfolgskurs. Bei anhaltendem Regen konnte man mit dem alten Hecktriebauto nicht mehr ganz mithalten. Ein 35. Gesamtrang nach 155 SP-Kilometern, der in der Klasse den vierten Platz bedeutete, war dennoch beachtlich.

Peter Schöller aus Marbach an der Donau musste mit Beifahrerin Gabi Ölsinger den zweiten Ford Escort RS 2000 nach einem guten Start leider nach SP 5 wegen eines Kupplungsschadens abstellen. Das vierte Rallyefahrzeug im Team, ein VW Scirocco TDI, wurde vom St. Pöltner Taxler Joe Rittner mit seiner Gattin Doris als Co pilotiert. Sie konnten sich nach anfänglichen Reifenproblemen noch weit vorne platzieren: Gesamtplatz 27 und ein vierter Klassenrang konnten sich sehen lassen.

Da diese Rallye auch zum internationalen Alpe Adria Cup zählte, konnte sich Gottfried Kogler auch in der AARC-Wertung deutlich verbessern. Er liegt nun inmitten aller modernen Rallyefahrzeuge sogar auf dem zweiten Gesamtrang, die historische Klasse führt er ohnehin überlegen an.

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