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Rallye Dakar 2021: Tag 4 Joan Barreda sicherte sich seinen zweiten Etappensieg in diesem Jahr
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Rallye Dakar 2021: Barreda gewinnt Etappe 4, de Soultrait neuer Führender

Joan Barreda gewinnt die vierte Etappe in Saudi-Arabien - Das Gesamtklassement wird wieder auf den Kopf gestellt - Neuer Führender ist Xavier de Soultrait

Der Jo-Jo-Effekt zeigte sich auch im Laufe der vierten Etappe der Rallye Dakar. Als hinterer Starter sicherte sich Joan Barreda (Honda) souverän den Tagessieg, während sein Teamkollege Ricky Brabec taktisch fuhr. In der Gesamtwertung hat Xavier de Soultrait (Husqvarna) die Führung übernommen.

Mit 813 Kilometern war die vierte Etappe von Wadi Al Dawasir nach Riad die längste in diesem Jahr. Die gezeitete Speziale betrug 337 Kilometer. Wieder prägte Sand das Terrain. Es war eine relativ schnell Prüfung.

Toby Price (KTM) musste heute die Strecke eröffnen und es zeigte sich wieder der Jo-Jo-Effekt. Die frühen Starter verloren Zeit, während die hinteren Fahrer aufholten. Das traf auf die Gruppe mit Barreda, Ricky Brabec (Honda), Ross Branch (Yamaha) und Pablo Quintanilla (Husqvarna) zu.

Nach 80 Kilometern verfuhr sich Price an der Spitze im Gelände und büßte mehrere Minuten ein. Bei Kilometer 125 führte Barreda, der als 30. gestartet war, das virtuelle Klassement an. Auch nach 172 Kilometern lag der Spanier bei der Zeitnahme vorne.

Das setzte sich bis ins Ziel fort. Nach zwei Stunden und 46 Minuten sicherte sich Barreda den Tagessieg. Brabec fuhr im letzten Viertel taktisch und verlor noch 17 Minuten, um den nächsten Tag nicht in der ersten Gruppe eröffnen zu müssen. Er klassierte sich als 18.

Mit knapp sechs Minuten Rückstand wurde Ross Branch (Yamaha) Zweiter. Dakar-Rookie Daniel Sanders (KTM) komplettierte die Top 3. Price verlor heute eine knappe Viertelstunde und landete außerhalb der Top 10.

In der Gesamtwertung ist Privatfahrer Skyler Howes (KTM) seine Führung wieder los. Neuer Spitzenreiter ist nun de Soultrait. Barreda ist dem Franzosen bis auf 15 Sekunden nahegekommen. Kevin Benavides (Honda) ist neuer Dritter.

"Wieder eine gute Etappe", freut sich Barreda. "Ich bin weit hinten gestartet, aber so ist die Dakar. Entweder ist man vorne oder hinten. Ich habe bisher drei Reifen verwendet. Mein heutiger Reifen ist sehr gebraucht, aber ich wollte ihn für drei Tage verwenden."

Der Österreicher Matthias Walkner (KTM), der heute als Dritter an der Startlinie stand, belegte den 23. Platz. In der Gesamtwertung rückte er auf Rang 31 nach vor. Der Deutsche Sebastian Bühler (Hero) folgte als 24. In der Gesamtwertung ist Bühler ebenfalls auf Position 24.

Hero-Fahrer CS Santosh hatte heute einen schweren Sturz und wurde mit dem Helikopter in ein Krankenhaus gebracht.

Morgen geht es von Riad weiter nach Buraida. Die Speziale beträgt 419 Kilometer. Es ist eine der schwierigsten Etappen der Rallye. Das Gelände ist einerseits von großen Dünengürteln gesäumt, andererseits von steinigen Abschnitten.

Ergebnis der 4. Etappe (Top 10):
01. Joan Barreda (Honda) - 2:46.50 Stunden
02. Ross Branch (Yamaha) +5:57 Minuten
03. Daniel Sanders (KTM) +6:09
04. Luciano Benavides (Husqvarna) +6:22
05. Savier de Soultrait (Husqvarna) +7:19
06. Joaquim Rodrigues (Hero) +7:21
07. Ignacio Cornejo (Honda) +7:29
08. Pablo Quintanilla (Husqvarna) +7:34
09. Stefan Svitko (KTM) +8:46
10. Adrien van Beveren (Yamaha) +9:22

Gesamtwertung nach 4 von 12 Etappen (Top 10):
01. Xavier de Soultrait (Husqvarna) - 15:00.25 Stunden
02. Joan Barreda (Honda) +0:15 Minuten
03. Kevin Benavides (Honda) +3:24
04. Ross Branch (Yamaha) +4:24
05. Skyler Howes (KTM) +4:26
06. Luciano Benavides (Husqvarna) +5:31
07. Sam Sunderland (KTM) +7:13
08. Toby Price (KTM) +7:47
09. Ignacio Cornejo (Honda) +8:06
10. Pablo Quintanilla (Husqvarna) +9:31

Motorsport-Total.com

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