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Rallyshow Santadomenica: Bericht
Foto: RSSD

Wagner mit Bestzeiten und einem Überschlag

Simon Wagner dominierte bei der Rallyshow Santadomenica - ein Überschlag vereitelte einen sicheren Sieg. Beste Österreicher: Stockinger/Moser.

Noir Trawniczek

Schon beim Shakedown zur Rallyshow Santadomenica, dem kroatischen Schotter-Event nahe Zagreb, konnten Simon Wagner und seine deutsche Copilotin Anna-Maria Seidl mit einer Bestzeit glänzen.

Auf der ersten Sonderprüfung, der ersten von vier Fahrten über einen rund neun Kilometer langen Schotter-Parcour, wurden Wagner/Seidl wegen eines Unfalls auf der Strecke mit der roten Flagge gestoppt. Ihnen sollte jene Zeit eingetragen werden, welche sie auf der zweiten Durchfahrt zu Buche bringen. Doch ausgerechnet da übertrieb es Simon: „Wir haben uns überschlagen und dabei einige Minuten verloren.“

Zwar bekamen Wagner/Seidl dann doch die beste Zeit der SP1 gutgeschrieben, zwar konnten die beiden auch auf SP3 und SP4 die schnellste Zeit fahren, dennoch kostete der Überschlag den möglichen Sieg. Nach Platz 22 erklärt Simon Wagner: „Unser Speed hat gepasst und auch unsere Hossier-Reifen haben sich bewährt.“

Zweitstärkste Österreicher waren beim Shakedown Gerald Rigler und Jürgen Heigl in ihrem Ford Fiesta WRC mit der fünftschnellsten Zeit im stark besetzten Feld. Doch schon nach SP1 musste man wegen eines technischen Defekts aufgeben.

Bestes Team aus Österreich wurden Markus Stockinger und Johann Rainer Moser, die auf einem Mazda 2 Proto Platz neun belegen konnten. Die bei Schönwetter abgehaltene Rallyshow gewann das ungarische Duo Butor/Makai auf einem Citroen C3 WRC vor deren Landsleuten Olle/Olle sowie Ranga/Czako jeweils auf Skoda Fabia rally2.

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