RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ZM-Racing: Bericht Erzgebirge
Foto: ZM-Racing Team (Alex Köck),

Erzgebirge Rallye war für Patrik Dinkel kurz, aber lehrreich

Deutscher mit Andre Kachel als Co. hatte guten Start, war als Neunter unter den Top Ten, auf der WP 3 kam dann leider das frühe Out durch Unfall

Patrik Dinkel, der jüngere Bruder des Deutschen Dominik Dinkel hatte sich entschlossen, die Rallye Erzgebirge als ersten Lauf zur Deutschen Rallye-meisterschaft mit seinem Co-Piloten Andre Kachel zu bestreiten. Als Einsatzfahrzeug mietete man vom österreichischen ZM-Racing Team aus St. Georgen im Ybbsfelde, einen Ford Fiesta Rally2 an.

Dinkel bereitete sich auf diesen Einsatz sehr gewissenhaft vor und absolvierte in Österreich auf dem Rallyecross Ring in Fuglau umfangreiche Testfahrten. Dabei waren sowohl er als Fahrer als auch das Einsatzteam von ZM-Racing durchaus zufrieden und reisten sehr optimistisch nach Deutschland, in die Nähe von Chemnitz.

Für Patrik Dinkel ging es hauptsächlich darum, den Umstieg von einem Mitsubishi Lancer, den er noch im Vorjahr einsetzte, auf den doch wesentlich stärkeren Ford Fiesta Rally2 ohne große Schwierigkeiten zu schaffen.

Dies gelang dem 26-jährigen Patrik Dinkel am Beginn der Rallye auch sehr gut:“ Wir sind bewusst etwas vorsichtig in die Rallye gestartet, konnten einen guten Speed finden und haben uns als Neunte in der Gesamtwertung nach zwei Prüfungen sehr wohl gefühlt. Dann kam die 4,95 Kilometer lange WP 3, die wir zum zweiten Mal in Angriff nahmen. In einer rechts drei Kurve, die sehr rutschig war, kamen wir etwas von der Fahrbahn ab, leider war dort aber ein Kanalrohr, wo wir sehr hart eingeschlagen haben. Dabei wurden bei unserem Auto zwei Räder auf der linken Seite abgerissen. Die Prüfung wurde nach dem Unfall von der Rennleitung abgebrochen. Andre und ich wurden zur Beobachtung ins Spital gebracht. Durch den harten Anprall wurden bei mir Prellungen festgestellt, ich konnte aber nach der Untersuchung das Spital wieder verlassen. Andre Kachel klagte nach dem Anprall über heftige Schmerzen in der Rippengegend, daher entschlossen sich die Ärzte ihn über Nacht im Spital zu behalten und werden erst am Samstag eine dementsprechende Diagnose erstellen können. Vermutlich handelt es sich um Rippenbrüche. Leider kam es zu diesem selbstverschuldeten Unfall, vielleicht haben wir etwas zu früh versucht schneller zu fahren.“

Der beschädigte Wagen wurde von der Einsatzcrew von ZM-Racing geborgen und befindet sich derzeit mit der Einsatzmannschaft auf der Rückreise nach Österreich, um den Wagen bis zur Lavanttal Rallye in 14 Tagen wieder bestens in Schuss zu bringen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rally Zelezniki: Bericht AARC

Nervenkrieg noch vor dem Start

Nervenkrieg noch vor dem Start der AARC-Rally Zelezniki bei Thomas Regner und Tibor Érdi!

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ERC, Rally di Roma Capitale: Bericht

Lernrallye im ERC-Lernjahr

Österreichs Nachwuchs-Hoffnungen Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger haben in Rom eines ganz sicher: Dazugelernt.

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“