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Rally Kumrovec: Bericht
Foto: ZM Racing

Rally Kumrovec: Erfolgreiche Österreicher!

ZM Racing setzte das Siegerauto ein, Ursula Gaßner mit Hermann junior auf Platz zwei. In der Rally4 siegt Zeiringer vor Pröglhöf und Lichtenegger. Insgesamt kamen neun österreichische Teams ins Ziel der Rally Kumrovec.

Noir Trawniczek

Satte 13 österreichische Piloten waren am Start bei der kroatischen Rally Kumrovec - wohl auch deshalb, weil die Rallye unweit der heimischen Grenze abgehalten wird und sie zum Mitropa Cup und auch zum Alpe Adria Cup zählte.

Gewonnen hat mit Dominik Dinkel zwar ein deutscher Fahrer, doch dessen Ford Fiesta Rally2 wurde vom bekannten niederösterreichischen ZM Racing Team eingesetzt. Teamchef Max Zellhofer erklärte: „Dominik ist bis auf einen kleinen Ausrutscher eine perfekte fehlerlose Rallye gefahren und hat verdient gewonnen.“ Mit 27,4 Sekunden Rückstand belegte Hermann Gaßner junior im Renault Clio Rally3 den zweiten Platz - an seiner Seite saß mit Ursula Gaßner (ehemals Mayrhofer) eine österreichische Copilotin.

In der Rally2-Kategorie kämpfte Alfred Kramer junior damit, das nötige Vertrauen zu finden, wie er gegenüber motorline.cc ganz offen zugibt: „Es war diesmal sehr schwierig für mich, einen guten Rhythmus zu finden und die Confidence war diesmal einfach nicht da, was sich auch in den Zeiten widerspiegelte.“ Zudem beklagten Kramer und Copilot Jürgen Rausch einen defekten fünften Gang, sodass man den Skoda Fabia Rally2 evo auf dem Weg zur SP5 abstellen musste, „damit nicht das ganze Getriebe kaputt wird“. Vor dem ERC Lauf in Kroatien wird nun ein Test abgehalten, um wieder das nötige Vertrauen zu finden…

Bestes heimisches Rally2-Team wurden somit Markus Steinbock/Harald Bachmayer in ihrem schon betagten Hyundai i20 R5 auf Gesamtrang 23.

Österreichischer Dreifacherfolg in der Rally4

In der 2wd/Rally4-Kategorie hatten zunächst Maximilian Lichtenegger und Bernhard Ettel die Nase ganz klar vorne, führten mit 53,2 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsleute Fabian Zeiringer/Angelika Letz, beide Teams auf Opel Corsa Rally4. Doch auf SP7 leistete sich Lichtenegger einen Dreher, der ihn rund 1,5 Minuten kostete. Gegenüber motorline.cc erklärt der Kärntner: „Auf der letzten Prüfung ist uns dann auch noch die Intercom ausgefallen.“

Somit konnten Zeiringer/Letz im von Waldherr Motor Sport eingesetzten Opel Corsa Rally4 als Gesamt-Siebente die Rally4-Kategorie für sich entscheiden. Fabian Zeiringer erklärt gegenüber motorline.cc: „Am Freitagmorgen gab es eine schwierige Reifenentscheidung, da es in der Nacht zuvor geregnet hatte - so sind wir mit zwei Medium, zwei Soft und zwei Regenreifen losgefahren. Es gab viele Cuts und es war stellenweise extrem rutschig - aber wir konnten ohne Probleme durchfahren. Ich kannte die Rallye schon aus dem Vorjahr, sie hat mir da schon extrem gut gefallen.“

Luca Pröglhöf und Christina Ettel sorgten dafür, dass in der Rally4-Kategorie letztendlich ein österreichischer Doppelsieg gefeiert werden konnte. Die beiden beendeten die Rallye mit 23,2 Sekunden Rückstand auf Zeiringer als Gesamt-Achte und Zweite der 2wd/Rally4. Dabei hat die Rallye für Pröglhöf alles andere als wunschgemäß begonnen. Auf der Nacht-SP am Freitag fiel das Licht aus. Pröglhöf erklärte in den Sozialen Medien: „Wir konnten uns dann am Samstag von Platz 30 auf Platz 8 gesamt vorarbeiten.“ Lichtenegger/Ettel konnten immerhin noch Platz zehn gesamt belegen, als drittbestes 2wd/Rally4-Team.

Von den 13 österreichischen Piloten konnten neun das Ziel der Rally Kumrovec erreichen.

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