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ARC, Rallye Weiz: Bericht Friedl
Foto: Daniel Fessl

„Reifen-Roulette"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 waren in Weiz mit dem FORD Fiesta Proto trotz sich ständig verändernder Bedingungen mit Motivation erfolgreich unterwegs.

Diese Veranstaltung mit 141 Sonderprüfungskilometern über 1,5 Tage zählte nicht nur zur österreichischen Rallye-Meisterschaft, sondern auch zur ARC Austrian Rallye Challenge, zur EHRC Historic Europameisterschaft und zum internationalen OPEL GSE Rallye-Cup mit den starken Elektro-Autos OPEL Mokka.

Am Start der 78 Teilnehmer umfassenden Nennliste hatten sich in der EHRC Wertung insgesamt 14 ausländische Historic Teams, unter anderem der mehrmalige Vizeweltmeister Jari Matti LATVALLA auf einem Toyota GT Four und der ehemalige WM Peugeot Werksfahrer Franscoir DELECOUR aus Frankreich auf einem Peugeot 306 Maxi Kit-Car, angekündigt.

Für Eugen und Helmut war es nach dem Vorjahr die 2.Teilnahme in Weiz, wobei diesmal die extrem hohe Startnummer für das Team nicht nachvollziehbar war.

Für ein Problem bei Eugens Rallyehelm mit der Gegensprechanlage hatte RACE RENT Teamchef Wolfgang Schmollngruber schnell eine Lösung parat: Nachdem kurzfristig keine Reparatur möglich war, „zauberte“ er aus seinem Gepäck einen gleichwertigen Ersatzhelm und das Team konnte mit einer einwandfrei funktionierenden Sprechanlage starten.

Unmittelbar vor dem Start gab es bei allen Teams großes Rätselraten über die Reifenwahl (Slicks oder Regenreifen), da wieder einmal mit den für WEIZ bekannten und unberechenbaren Wetterkapriolen zu rechnen und bereits auch eine kurze, aber heftige Gewitterfront im „Anflug“ war.

Am ersten Rallyetag am Freitag standen nur 3 Sonderprüfungen am Programm. Auf der SP 1 gelang auf feucht-rutschigem Asphalt mit Regenreifen eine recht gute nicht erwartbare Gesamtzeit. Auf der für alle neuen SP 2 Mortanitsch gab es leider einen „Verbremser“, wodurch eine gute Fahrzeit dahin war. Der 1.Tag hat somit für Überraschungen gesorgt.

Beide wollten motiviert in den 2. Rallyetag starten, doch die erste Sonderprüfung SP Koglhof wurde wieder durch einen Unfall abgebrochen und die hinteren Teilnehmer konnten diese nur neutralisiert absolvieren. So ging es auf der nächsten Prüfung für Eugen und Helmut erst so richtig los und beide haben am sonnigen Vormittag einen guten Rhythmus gefunden. Zu Mittag kam erneut eine Gewitterfont auf, die die Reifenwahl wieder zum Lotteriespiel machte. Der Regenschauer war aber so kurz, dass die Regenreifen am Trockenen auf der SP Rundkurs Naas einfach ein Fehlgriff waren. Doch mit diesem Dilemma hatten wahrscheinlich auch andere Teams zu kämpfen.

Zum Ende der Rallye war SP Gollersattel mit der ganzen Bandbreite von Asphaltbelägen und Kurvenkombinationen wieder eine coole Sache und das Auto lief bis ins Ziel ohne Probleme.

Ein Danke sei auch wieder an den Hauptsponsor Firma AUTOFUN – „KFZ Teile für alle Automarken“ gerichtet, denn ohne seine Unterstützung wäre vieles nicht möglich.

Fazit:
2. Platz in der ARCP Klasse der Austrian Rallye Challenge
3. Platz in der Klasse 8 Proto
Motiviert kann die nächste Rallye kommen!

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

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