Jagd auf zehnten Titel | 04.08.2026
Titeljagd: Ogier fährt alle WRC-Rallyes
Sebastien Ogier greift nach dem zehnten WM-Titel - Der Toyota-Pilot bestreitet alle verbleibenden WRC-Rallyes der Saison
Sebastien Ogier plant, auf der Jagd nach einem dem Rekord, dem zehnten Weltmeistertitel, an den vier verbleibenden Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) teilzunehmen - beginnend mit der Rallye Paraguay Ende August.
Die Nachricht folgt nur wenige Tage, nachdem der aktuelle Weltmeister in Führung liegend bei der Rallye Finnland in einen Highspeed-Unfall verwickelt war. Ogier und sein Interims-Beifahrer Julien Ingrassia konnten das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen, wurden jedoch für vorsorgliche Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht, wo sie über Nacht blieben, ehe sie entlassen wurden.
Nach dem Ausfall bei der Rallye Finnland fiel Ogier in der WM-Wertung auf den fünften Rang zurück - mit 62 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer und Toyota-Teamkollegen Elfyn Evans.
Ogier hatte zuvor angedeutet, dass sein Teilzeit-Programm in diesem Jahr nur zehn Läufe umfassen würde, einer weniger als im Vorjahr. Der Wunsch nach einem rekordbrechenden zehnten WM-Titel veranlasste den 42-Jährigen jedoch zu Überlegungen, das Programm zu erweitern - was nun bestätigt wurde.
"Nach einer tollen Serie verlief die Rallye Finnland offensichtlich nicht wie geplant, und unsere Hoffnungen auf die Meisterschaft sind mehr oder weniger dahin. Dennoch stehen in dieser Saison noch vier Läufe an, und Vincent Landais und ich werden dabei sein - mit nur einem Ziel: sie alle zu gewinnen", heißt es in einem Beitrag Ogiers in den sozialen Medien.
Der aktuelle Weltmeister wird im Saisonendspurt wieder von seinem angestammten Beifahrer Vincent Landais unterstützt. Landais fehlte in Finnland aus privaten Gründen, was dazu führte, dass Ogiers ehemaliger Co-Pilot Ingrassia für einen voraussichtlich einmaligen Einsatz aus dem Ruhestand zurückkehrte.
Ogiers Toyota-Teamkollege Sami Pajari sicherte sich nach dem Crash des Franzosen den Sieg und führte einen Dreifacherfolg des Teams vor Oliver Solberg und Elfyn Evans an, die das Podium komplettierten.



















