RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

“Aufstand“ der Kleinen

Die 3. Ausgabe der Mühlviertel-Rallye steht im Zeichen der Rallye-Challenge, dieses Mal soll niemand den Piloten die Show stehlen.

Die ersten beiden Rallyes im Mühlviertel standen im Zeichen der "Gaststarter" aus der Staatsmeisterschaft, ab heuer sollen aber die Piloten der Rallye-Challenge in den Vordergrund gerückt werden.

Auch Johannes Keferböck startet mit seinem Mitsubishi EVO VI, einem Rallyeboliden aus der Staatsmeisterschaft nicht im Bewerb, da sein Hauptaugenmerk, die Staatsmeisterschaft, im Vordergrund steht.

Keferböck: „Denn die Schnellsten der Nachwuchs-Garde sind kaum langsamer als die Top-Cracks in der Meisterschaft, was ja Challenge-Sieger 2005, Franz Sonnleitner vom TRT heuer bei mehreren Meisterschaft-Läufen bereits deutlich unter Beweis stellen konnte !“

Challenge-Crews unterscheiden sich bei zwei Kriterien von den Kollegen der „Chefpartie“ : Durch weniger „Kohle“ und weniger Zeit-Inanspruchnahme für den Sport.

Einer, der es wissen muß, weil Challenge-Sieger 2005 und heuer einer, der in der Gruppe-N-Staatsmeisterschaft vorne mitmischt, ist Franz Sonnleitner: „ Die Kosten einer ganzjährigen Challenge betragen bei Top-Material ca. nur 20 Prozent der Summe, die eine Meisterschaft in Österreich kostet. Ganz davon abgesehen, dass man für einen Lauf in der Meisterschaft damit rechnen muß, von Dienstag bis einschließlich Sonntag nicht im Job werkeln zu können. Bei der Challenge gehen wirklich nur Freitag und Samstag drauf, der Spaß ist annähernd der gleiche!“

Franz Sonnleitner startet dieses Jahr in der Gruppe H10+ mit einem Mazda 323 GTR, da der EVO III nicht fertig wurde. Damit fährt er mit dem für die Challenge typischen Material mit annähernd gleichen Leistung wie unzählige andere Fahrer.

Der TRT hat ein Starterfeld von annähernd 90 Teams auf die Beine gestellt, deren Ziel es ist, ein Hobby in einem überschaubaren finanziellen und zeitlichen Rahmen nachzugehen.

„Es macht bedeutend mehr Spaß gegen Sonnleitner, Schmollgruber, Franek, Grünsteidl und Co zu fahren, die mit ähnlichen Automaterial antreten, wie wir", so das Resümee vieler Teilnehmer.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-Challenge: Mühlviertel-Rallye

Weitere Artikel:

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl