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ARC: Kärnten-Rallye

Testen statt Jux und Tollerei

Nach seinem Rückzug aus der ORM startet Hermann Neubauer nun beim ARC-Lauf in Kärnten – mit seiner Freundin Dominique Regatschnig.

Foto: Daniel Fessl

Wenn am Wochenende die Kärnten Rallye rund um die Bezirkshauptstadt St. Veit an der Glan in Szene geht, dann startet Hermann Neubauer als Mitfavorit in den ARC („Austrian Rallye Challenge) Lauf. Doch nicht nur, dass Neubauer mit seinem Ford Fiesta S2000 aus den Händen von ZM-Racing zum ersten Mal bei einem ARC-Event antritt: Auch sonst gibt es einige nennenswerte Veränderungen.

Neubauer trifft beim dritten von fünf ARC-Läufen auf 65 Teams aus fünf Nationen, darunter nicht weniger als drei weitere S2000-Fahrzeuge. „So ein Nennergebnis war man früher von Staatsmeisterschaftsläufen gewohnt“, so der junge Salzburger, der ja nach einer plötzlich erfolgten Reglement-Änderungen überraschend seinen Rückzug aus der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft bekanntgegeben hatte. „Neuland“ ist die Rallye im Süden Österreichs für ihn dennoch nicht, immerhin konnte er den Event 2013 als Gesamtsieger beenden.

„Die Kärnten Rallye ist wunderschön, die Prüfungen anspruchsvoll und die Organisation sehr gut“, streut Hermann Neubauer Rosen. Allerdings wird er dieses Mal auch im Cockpit Rosen brauchen: An seiner Seite sitzt nämlich nicht wie gewöhnlich Stamm-Beifahrer Bernhard Ettel, sondern Neubauers Freundin, Dominique Regatschnig: „Ich habe Dominique versprochen, dass wir dieses Jahr gemeinsam in der Challenge Rallye einige Events fahren. Ich freue mich schon sehr darauf – und Dominique natürlich auch!“

Ursprünglich war der Start im Subaru Impreza WRX STi R4 geplant, nach dem Ausstieg aus der ÖRM änderte sich das. Somit startet Hermann Neubauer nicht aus Jux und Tollerei, sondern absolviert ein umfangreiches Testprogramm: „Wir nützen die Kärnten Rallye als Vorbereitung auf die Barum Rallye im August. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Reifen, deshalb fahre ich ausschließlich die in der ERC vorgegebenen Mischungen, um mich daran zu gewöhnen. Natürlich werden wir auch in Sachen Set-Up einiges ausprobieren, es wird also ein ordentliches Testprogramm.“

Der Ford Fiesta S2000 wird aber dennoch mit Seriensprit unterwegs sein: „Nach dieser Rallye ist eine geplante Motorrevision fällig, deshalb werden wir in Kärnten mit Seriensprit fahren, so wie das auch ursprüngliche für die ÖRM geplant war“, erklärt Hermann Neubauer, der trotz Testprogramm angreifen wird: „Der Anspruch ist natürlich, ganz vorne mitzufahren!

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