RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Kärnten-Rallye

„Liebeserklärung“ an die Kärnten-Rallye

Michael und Gottfried Kogler werden mit der „rasenden Werkzeugkiste“ die Kärnten-Rallye in Angriff nehmen. Die Kogler's outen sich als langjährige Fans der Rallye.

Fotos: Bernard Nash

Nicht wenige Österreicher verbringen ihren Urlaub in Kärnten, das südlichste Bundesland punktet mit seinen wunderschönen Seen und natürlich auch mit einer imposanten Berglandschaft. Rallyepilot Michael Kogler hat naturgemäß etwas andere Prioritäten – wenn er von seiner ersten Kärnten-Rallye erzählt, gerät er regelrecht ins Schwärmen: „Da fällt mir immer die schöne Sonderprüfung Gurk ein, auf der ich im Jahr 2004 meine ersten Rallyemeter absolviert habe. Diese Prüfung ist in meinen Augen das Herzstück dieser Rallye.
 
Gottfried Kogler, Mastermind und Teamchef : "Die Kärnten-Rallye hat schon immer zu unseren Lieblingsrallyes gezählt – und zwar noch zu einer Zeit, als ich selbst noch gefahren bin und auch später, als Michael im Cockpit saß.
 
Mit der „rasenden Werkzeugkiste“, dem Citroen DS3 R3T, ist der bevorstehende Lauf zur Austrian Rallye Challenge (ARC) für Kogler eigentlich so etwas wie eine Heimrallye. Schließlich prangt der Citroen – abgelichtet und grafisch veredelt von Manuel Tauber-Romieri – auch auf dem offiziellen Plakat der Rallye. Dazu kommt, dass neben Michael Kogler wie bereits bei der Rallye Zwettl Gerald Winter aus dem „Gebetsbuch“ lesen wird, der als Kärntner zu den Lokalmatadoren gehört.
 
Vorbereitung beim St. Anton-Bergrennen

Um bestens vorbereitet zu sein, hat Michael Kogler am vergangenen Wochenende den Citroen DS3 R3T beim Bergrennen in St. Anton gezündet. Dabei suchte er wegen der unterschiedlichen Reglements (unter anderem sind auf dem Berg profillose Slicks erlaubt – Kogler fuhr jedoch mit Rallyereifen, nützte das Rennen als Reifentest) weniger den Vergleich mit den Konkurrenten als vielmehr mit sich selbst. Wie das möglich ist? Michael erklärt: „Das Bergrennen in St. Anton ist das nächstgelegene zu meiner Heimat, daher bin ich dort bereits so etwas wie ein Stammpilot und ich kenne die Strecke natürlich gut. 2013 bin ich mit einem Renault Clio R3 gefahren – heuer konnte ich mit dem Citroen DS3 R3T die damals gefahrene Zeit um zwei Zehntelsekunden unterbieten. Und ich blieb bei allen Wertungsläufen innerhalb von 1,5 Sekunden, bin also gut vorbereitet für die Kärnten-Rallye.“ Platz 2 in der Gr. A war immerhin ein toller Erfolg für Michael bei diesem Bergrennen. 
 
Das Ziel für die bevorstehende Rallye definiert Michael Kogler folgendermaßen: „Ich möchte in der 2wd, also bei den zweiradangetriebenen Fahrzeugen schon den Ton angeben – wenn sich im Gesamtklassement ein Platz in den Top 5 ausgehen sollte, würde uns das freuen.“
 
Michael Kogler und Gerald Winter werden mit der Startnummer 5 auf die Pisten stürmen. Gestartet wird die Kärnten-Rallye am Samstag, den 6. Juni um 9.03 Uhr mit der ersten von insgesamt acht Sonderprüfungen. Um exakt 19.00 Uhr fahren die Teilnehmer in St. Veit über die Zielrampe.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Kärnten-Rallye

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.