RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Niederbayern-Rallye

M1-Klasse in Niederbayern am Start

Riesenfreude bei den Machern der Niederbayern-Rallye, kommt doch Österreichs M1-Klasse auch in diesem Jahr wieder nach Aussernzell.

Fotos: Daniela Bingart, db-rallyephoto; Daniel Fessl

Riesenfreude bei den Machern der Niederbayern-Rallye rund um Rallyeleiter Johann Bauer, kommt doch Österreichs M1-Klasse dank der Genehmigung durch die österreichische AMF und den deutschen DMSB auch in diesem Jahr wieder zum Lauf der Austrian Rallye Challenge ins niederbayerische Aussernzell, ganz in der Nähe von Passau. Dies ist damit vermutlich auch 2017 der einzige Auslandsstart für die M1-Klasse. Offensichtlich sind die schnellen Sonderprüfungen durch Bayerns Wälder mit ihren hervorragenden Asphaltverhältnissen das richtige Terrain für die Fahrzeuge dieser seriennahen Klasse.

Spitzenzeiten auf den Sonderprüfungen und hervorragende Platzierungen im Gesamtergebnis, zum Beispiel durch Reini Sampl in seinem wunderschönen Audi TTS quattro oder im letzten Jahr durch Andi Aigner im bärenstarken BMW 650i, sprechen eine deutliche Sprache. Die bayerischen Fans waren jedenfalls von den Fahrzeugen, die sich da plötzlich auf den Pisten tummelten, begeistert. Fahrstil und Drifts der in allen Fahrzeugklassen gern gesehenen österreichischen Piloten taten ein Übriges. Entsprechend war auch das Feedback in den diversen redaktionellen Berichten von Print- und Onlinemedien.

Die M1 bietet mit ihrer großen Bandbreite an teils völlig ungewöhnlichen Fahrzeugen, wie sie in Deutschland so nicht zu sehen sind, dem interessierten Zuschauer höchst attraktiven Motorsport. Vieler deutscher Fans sind der Meinung, so eine Fahrzeugklasse würde auch dem deutschen Rallyesport gut tun, der in dieser Saison durch den Wegfall der deutschen Gruppe H und der endgültigen Einführung des KFP-Wagenpasses sowieso stark gebeutelt ist.

Mit 45 Nennungen zwei Wochen vor Nennschluss schaut es bei der "Niederbayern" für die derzeitigen Verhältnisse in Deutschland schon recht ordentlich aus. Da kommt mit Sicherheit noch einiges dazu, allein wenn man sich die derzeitigen Meisterschaftsstände der verschiedenen Prädikate ansieht.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Niederbayern-Rallye

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?