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ARC: Herbstrallye Dobersberg

Herbstrallye als Einstimmung auf 2019

Bevor die Planungen für 2019 starten, möchten Hinterreiter/Tinschert in Dobersberg noch einmal ihren Mercedes 190 E 2.3-16V testen.

Fotos: Christian Tinschert

Nach längerer schöpferischer Unterbrechung hat Manfred Hinterreiter in diesem Jahr wieder zwei Rallyes in Angriff genommen – und wie gewohnt ist dabei der seltene Mercedes 190 E 2.3-16V zum Einsatz gekommen. Nicht nur die Beliebtheit beim Publikum ist unverändert vorhanden, auch tempomäßig hat alles hervorragend gepasst. Während jedoch bei der Jännerrallye ein später Ausfall alle Bemühungen zunichte gemacht hat, gab es beim zweiten Versuch, der Mühlstein-Rallye bei Perg, einen klaren Klassenerfolg zu verbuchen – ein sehr schöner Erfolg für Manfred Hinterreiter, seinen bewährten Co-Piloten Christian Tinschert und das gesamte Team.

Das ermutigende Ergebnis bei der Mühlstein-Rallye stärkt die Zuversicht. Überdies geht es beim Saisonfinale der Austrian Rallye Challenge 2018 sehr viel um Ansehen und Ehre. Um sich weiter einzufahren und eventuell das Fahrzeug zusätzlich technisch zu optimieren, wurde die Herbstrallye Dobersberg als abschließender Lauf der Saison gewählt. Schließlich ist der beste und aussagekräftigste Zuverlässigkeitstest immer noch die harte Wettbewerbspraxis, und bei der Vorbereitung für das kommende Rallyejahr, in dem es verstärkt zur Sache gehen soll, soll möglichst wenig dem Zufall überlassen werden.

Wie alle Rallyes im Waldviertel ist auch die Herbstrallye von Roman Mühlberger ein fahrerisch enorm anspruchsvoller Bewerb. Die Qualitäten von Mensch und Maschine werden auf die Probe gestellt, und zwar sehr gründlich. Zudem könnte es zu einer sportlich hochinteressanten Auseinandersetzung kommen: In der Kategorie 7.2, in der der Mercedes von Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert eingereiht ist, treten auch Michael und Markus Franz, die bekanntlich auch schon eine sehr gute Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt haben, mit ihrem VW Golf Kitcar an.

Voller Einsatz ist gefragt, so viel steht bereits fest – und wer Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert schon einmal bei einer Rallye erlebt hat, der weiß, dass sie in dieser Hinsicht prinzipiell nichts anbrennen lassen.

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