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ERC: Circuit of Ireland

Skoda mit Doppelsieg in Irland

Nach einem Fehler von Robert Barrable war der Weg frei für Sepp Wiegand, der hinter seinem Skoda-Markenkollegen Esapekka Lappi Platz zwei belegte.

Michael Noir Trawniczek
Foto: ERC

Für Esapekka Lappi waren die finalen drei Sonderprüfungen der Irland-Rallye nur noch reines Verwalten seiner Führungsposition, der Finne hielt sich aus dem Kampf um die Bestzeiten heraus und konnte dem Skoda-Werksteam damit einen überlegenen Sieg bescheren, mit einem Vorsprung von 1:45 Minuten. „Das ist gut für die Meisterschaft“, jubelte Lappi im Ziel der letzten Prüfung…

Um den zweiten Platz kündigte sich ein Duell zwischen Skoda-Markenkollege Sepp Wiegand und Robert Barrable an, der vor dem letzten „Ringerl“ knapp die Nase vorne hatte. Auf der 13,5 Kilometer langen SP 16 „Bulls Brook“ brannte Wiegand die Bestzeit in den Asphalt, Barrable war jedoch nur um 1,8 Sekunden langsamer. Doch auf der rund 30 Kilometer langen vorletzten Prüfung (SP 17) passierte dem Lokalmatador ein Malheur: „Wir haben einen Abzweig überschossen und sind in einem Feld gelandet, das hat uns insgesamt rund zwölf Sekunden gekostet.“ Am Ende begnügte sich Barrable mit Platz drei, knapp hinter Wiegand, der beruhigt sein konnte, schließlich wusste er: „Skoda möchte in Irland einen Doppelsieg!“ Und der ist letztendlich auch gelungen – freilich sind zuvor die beiden brandneuen Peugeot 208 T16 R5 von Kevin Abbring und Craig Breen mit technischen Defekten ausgefallen…

So rettet Robert Consani quasi die Ehre der Franzosen: Mit rund 4,5 Minuten Rückstand belegte er im alten Peugeot 207 S2000 Platz vier, Neil Simpson wurde in einem weiteren Skoda Fabia S2000 Fünfter.

Auf Platz sechs landete der Sieger im Production Cup, Josh Moffett im Mitsubishi Lancer Evo IX, direkt dahinter reihte sich mit Daniel McKenna (Citroen DS3 R3) der irische 2wd-Sieger ein, gefolgt von drei weiteren 2wd-Piloten: Jan Cerny (Peugeot 208 R2), Jonathan Greer (Citroen DS3 R3) und Alex Parpottas in einem Ford Fiesta R2. Österreichische Piloten waren in Irland nicht am Start.

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