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ERC: Lettland-Rallye

„Hoffentlich läuft es beim nächsten Mal besser“

Bryan Bouffier schied bei der Lettland-Rallye durch einen Unfall schon früh aus. Ein Fahrfehler und der daraus resultierende Kühlerschaden stoppten den Franzosen.

Das Spitzenresultat ist ausgeblieben. Bryan Bouffier reiste nach seinem zweiten Platz bei der Rallye Monte Carlo mit großen Erwartungen nach Lettland. Der Franzose wurde zunächst seinen Vorschusslorbeeren gerecht und startete mit der Bestzeit in die Rallye Liepaja, dem zweiten Lauf der Europameisterschaft. Allerdings ging danach alles schief. Vergeblich wartete man im Ziel der 32 Kilometer langen "Kuldiga"-Prüfung auf den Citroen DS3. Es handelte sich dabei übrigens um jenes Auto, mit dem Robert Kubica im Vorjahr unterwegs war.

"Es war ein enger Abschnitt. Wir berührten in einer Schikane einen Strohballen, kamen von der Linie ab und schlugen ein", beschreibt Bouffier das Missgeschick. "Leider wurde dabei der Kühler beschädigt." Die komplette Frontpartie des DS3 wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, die Stoßstange fehlte. Trotzdem wollte Bouffier zunächst nicht aufgeben. "Wir versuchten so weiterzufahren, aber der Motor überhitzte und wir mussten anhalten und den Kühler reinigen."

"Wir fuhren dann weiter und mussten noch 22 Kilometer absolvieren, aber die Motortemperatur lag bei 120 Grad. Weiterfahren war unmöglich." Bouffier galt als heißer Sieganwärter in Lettland, doch der Ausfall machte zu Beginn der ersten Etappe den Weg für Wasili Gryazin frei. "Natürlich ist es nach dem tollen Resultat bei der 'Monte' enttäuschend. Ich muss es aber akzeptieren, denn es war meine Schuld. Hoffentlich läuft es beim nächsten Mal besser."


"So ist der Sport und das kann passieren." Welche Rallyes Bouffier in diesem Jahr noch in Angriff nehmen wird, ist noch offen. Mit seiner Performance in Monte und seiner Bestzeit in Lettland hat der Franzose seine Visitenkarte abgegeben. Außerdem brachte ihm die Bestzeit in WP1 auch zehn Punkte für die ERC Wintertrophy.

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