RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Estland-Rallye

Lukyanuk Schnellster im Qualifying

Alexey Lukyanuk schnappte sich auf der knapp drei Kilometer langen Qualifikationsprüfung die Bestzeit – Regen bremste das Feld ein.

Das Wetter bestimmte das Qualifying zum Rallye-EM-Lauf in Estland. Betroffen war unter anderem Lokalmatador Raul Jeets (Škoda), der seine heimischen Fans als Siebenter noch nicht mit einer Topzeit beglücken konnte. Eine solche markierte Fiesta-R5-Pilot Alexey Lukyanuk, der als einer von vier Piloten auf noch feuchter Fahrbahn, aber ohne Regen von oben durchkam. In 1:25,996 war der Vorjahressieger etwas mehr als zwei Zehntelsekunden schneller als Ralfs Sirmacis im Škoda Fabia R5.

"Die Strecke hatte bereits reichlich Schaden genommen", sagte Lukyanuk im Ziel. Der durch den Regen aufgeweichte Boden wurde umso stärker zerfurcht, je mehr Autos unterwegs waren. Der Russe fühlte sich am Steuer noch nicht ganz wohl: "Wir müssen herausfinden, wie man mit diesem Auto bei diesen Bedingungen richtig umgeht. Man fädelt hier so leicht in die Spurrillen ein." Sirmacis hingegen meldete keine Probleme – der Lette, der in Estland quasi sein Heimspiel feiert, lobte die Straßen rund um Tartu als guten Austragungsort.

Drittschnellster war Tabellenführer Kajetan Kajetanowicz (Ford), der als Erster auf die Strecke musste, was bei feuchten Bedingungen aber keinen Nachteil darstellte. Trotzdem sagte er: "Ehrlich gesagt will ich nicht Erster sein, weil ich keinen Plan habe, welche die beste Position ist." Auch er zeigte sich von der mit über 120 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit sehr schnellen Qualifikationsprüfung beeindruckt. "Das ist wirklich eine spannende Prüfung, man ist stets in hohen Gängen unterwegs", grinste der Pole.

Zwei Lokalmatadore nutzten ihre Streckenkenntnis, um mit ihren seriennahen Autos mitten in die R5-Phalanx vorzustoßen: Siim Plangi brachte seinen Mitsubishi Lancer Evo X auf die vierte Position, sein Landsmann Egon Kaur den älteren Evo IX auf Platz fünf. Besonderes Augenmerk wird auf den beiden Japanern Hiroki Arai und Takamoto Katsuta (beide Ford) liegen, die als Toyota-Nachwuchspiloten für Tommi Mäkinen Racing an den Start gehen. Sie kamen im Qualifying mit etwa dreieinhalb Sekunden Rückstand auf die Plätze acht und neun.

Top 5 der Qualifying Stage:

1. Alexey Lukyanuk (Ford) ... 1:25,996
2. Ralfs Sirmacis (Škoda) ... + 0,226
3. Kajetan Kajetanowicz (Ford) ... + 0,516
4. Siim Plangi (Mitsubishi) ... + 1,764
5. Egon Kaur (Mitsubishi) ... + 2,376

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Estland-Rallye

Weitere Artikel:

Zur Saisonhalbzeit werfen wir einen Blick auf die Tabellen der TEC7 ORM. Einen knappen Kampf gibt es nur noch in der TEC7 ORM2…

Ogier sieht alten Hunger

Ott Tänak testet Toyotas 2027er WRC

Ott Tänak hat den WRC-Zirkus verlassen, fährt aber längst wieder Toyota - Der Este testete den 2027er-Prototypen bereits zweimal - Ogier glaubt: Der Hunger ist zurück

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

Alpe Adria Rally Cup: Vipavska Dolina

AARC vor Rally Vipavska Dolina

Ein sensationelles Nennergebnis von 107 Teams bei der Rally Vipavska Dolina in Slowenien und 24 Teams des Alpe Adria Rally Clubs werden mittendrin statt nur dabei sein!

Die Rally Gran Canaria war Ilka Minors 150. WM-Rallye - Johannes Keferböck erfreute seine Copilotin mit gesteigerten Speed-Werten und einer zugleich souveränen Fahrt. Mit dem zweiten Platz im WRC Masters Cup konnte man die Tabellenführung weiter ausbauen.

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.