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ERC: Czech Rally Zlín

Barum: Kopecky siegt vor Lukyanuk

Regen, Schlamm und zahlreiche Ausfälle prägten den tschechischen ERC-Lauf, der auf den letzten Prüfungen entschieden wurde - Neubauer out.

Die diesjährige Ausgabe der Barum-Rallye wird vielen Piloten lange im Gedächtnis bleiben. Denn der Regen verwandelte die ohnehin tückischen Straßen rund um Zlín in eine Rutschpartie. Auch die gut besetzte Spitzengruppe hatte einige Ausfälle zu verzeichnen, ohne kleinere Schnitzer kam diesmal keiner ins Ziel.

Lange sah es so aus, als ob Alexey Lukyanuk und sein Copilot Alexey Arnautov die Škoda-Armada aus Tschechien mit ihrem Fiesta R5 im Griff haben. Doch drei Prüfungen vor Schluss wendete sich das Blatt: „Es ist immer dasselbe. Wir haben Probleme mit dem Motor – vielleicht ein Defekt des Turbos. Jedenfalls fehlt uns an manchen Ecken die Leistung“, erklärte der sichtlich enttäuschte Russe im Ziel.

Das machte den Weg frei für Jan Kopecký und Pavel Dresler, die einen weiteren Barum-Sieg auf ihr Konto verzeichnen können. Der Tscheche war während der ganzen Rallye in Schlagdistanz und lieferte sich mit Lukyanuk einen sehenswerten Zweikampf an der Spitze.

Platz drei geht an Dani Sordo, der erstmals im R5-Hyundai Platz nahm. Nikolay Gryazin, Fabian Kreim, Chris Ingram, Jaromír Tarabus, Bruno Magalhães (alle Škoda) und Laurent Pellier (Peugeot) komplettieren die Top-Ten.

Keine Zielankunft für Neubauer

Schon früh musste Hermann Neubauer seine Heimreise antreten. Denn in genau jener Kurve, in der sämtliche Top-Piloten von der Strecke rutschten und sich platte Reifen holten, fand der Salzburger einen Stein. Trotz einer defekten Radaufhängung schaffte man es ins Ziel der SP, doch eine abgedrückte Bremsleitung bedeutete das Aus für den Staatsmeister.

Besser erging es Simon Wagner (Peugeot 208 R2), der mit Gerald Winter den zweiten Klassenrang in der ERC 3 und der U27-EM holen konnte. Gar nicht erst am Start war sein Bruder Julian, der laut ersten Informationen aufgrund von Motorproblemen sein Auto nach der Qualifying-SP abstellen musste.

Roland Stengg schaffte es trotz eines medienwirksamen Überschlags ins Ziel, die Platzierung ist hierbei eher Nebensache. Knapp dahinter reihen sich auch Enrico Windisch und Karin Cerny ein, die einen Citroën C2 R2 Max pilotierten.

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