Rallye

Inhalt

Rallyshow Santa Domenica

Erfolgreiche Österreicher bei der Santa Domenica

Österreicher-Aufmarsch bei der kultigen Rallyshow Santa Domenica: Beppo Harrach diesmal auf Platz zwei, Andi Aigner Vierter. spektakulärer Auftritt von Gerald Rigler im Hyundai WRC.

Noir Trawniczek
Foto: Dominik Fessl

Bei der kroatischen Rallyshow Santa Domenica gab es aus österreichischer Sicht ein mehr als interessantes Starterfeld zu bewundern. Bereits Stammgast bei dem Schotter-Sprint ist Beppo Harrach - seit 2013 verließ Harrach Kroatien jeweils als Sieger. Am vergangenen Sonntag musste sich Harrach mit Platz zwei hinter dem Ungarn Peter Ranga (Skoda Fabia R5) zufrieden geben, wenngleich ihm ledglich 5,8 Sekunden fehlten. Doch für Harrach und sein Drift Company Rallye Team war Santa Domenica die erfolgreiche Premiere des brandneuen Ford Fiesta R5 MkII. mit dem im kommenden Jahr Niki Mayr-Melnhof wohl wieder in der ERC antreten wird...

Höchst interessant das Projekt rund um Günther Knobloch: Der Skoda Fabia R5 wurde in Kroatien gleich mit zwei Piloten eingesetzt, was aufgrund des Veranstaltungsmodus möglich ist. Auf dem „heißen Sitz“ nahm jeweils Ilka Minor Platz, hinter dem Lenkrad lösten einander Ex-PWRC-Weltmeister Andreas Aigner und Lucas Dunner ab. Das heimische Jungtalent sollte so anhand von Vergleichen möglichst viele Erkentnisse erzielen und landete auf einem für einen Rookie im starken Feld beachtlichen 22. Platz. Aigner wiederum landete mit nur 6,7 Sekunden Rückstand auf Platz vier. (siehe Bericht Projekt Skoda)

Für Aufsehen sorgte Gerald Rigler, der sich beim italienischen HMI Team ein Hyundai i20 WRC mietete. Gemeinsam mit Jürgen Heigl brannte „Schraubi“ damit gleich beim Shakedowen eine Bestzeit in den Schotter. vor der letzten Prüfung lagen Rigler/Heigl lediglich 4,6 Sekunden zurück und wollten noch einmal angreifen. Doch dabei wollte man offenbar zu viel, kam von der Strecke ab und beschädigte das World Rally Car schwer, Fahrer und Beifahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Typisches Rigler-Statement: „Dennoch gibt es nichts Geileres, als WRC mit Pedal Shift zu fahren.“

Hart aufgerüstet hat Race Rent Austria jenen Mazda 323 GTR Proto, mit dem Teamchef Wolfgang Schmollngruber höchstpersönlich antrat. Mit der rund 570 PS starken „Rakete“ landete „Schmolli“ auf Platz zwölf. Nicht ins Ziel kamen Markus Stockinger(ebenfalls Mazda 323) und Richard Knapp (siehe Bericht Race Rent Austria).

Drucken
Bericht Race Rent Austria Bericht Race Rent Austria Bericht Projekt Skoda Bericht Projekt Skoda

Ähnliche Themen:

16. bis 19. Jänner 2013
26.09.2019
ORM/ARC/AARC: NÖ-Rallye

Premiere des Dytko Fiesta Proto, pilotiert von Lokalmatador Michael Kogler als Vorausauto. Und: Comeback von Jungpilot Julian Martin...

17./18. März 2017

Rallyshow Santa Domenica

Pures Vergnügen McLaren 620R: für Straße und Rennstrecke

Der McLaren 620R soll auf der Rennstrecke und der Straße eine gute Figur machen. Den kompromisslosen Sportler baut McLaren nur 350 mal.

Rare Ware Jubiläum: 60 Jahre Maserati 5000 GT

Aus dem Wunsch des Schah von Persien nach mehr Leistung wurde Wirklichkeit und am Ende der Maserati 5000 GT, der jetzt Jubiläum feiert.

Rallycross-WM Hansen: "Dramatischer Weg zum Titel"

Rallycross-Weltmeister Timmy Hansen, Sohn des 14-fachen Europameisters Kenneth Hansen, lässt noch einmal die aufregende Saison 2019 Revue passieren.

Triumph für James Bond Triumph Tiger und Scrambler bei 007

Der 25. James Bond-Film "No Time To Die" startet im April 2020. Die neue Tiger 900 und die Scrambler 1200 von Triumph haben darin einen Auftritt.