RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Schweden-Sieger Rovanperä verzichtet auf Jubel Kalle Rovanperä dacht in der Stunde es Erfolgs an die Menschen in der Ukraine
Motorsport Images

Wegen Ukraine-Krieg: Schweden-Sieger Rovanperä verzichtet auf Jubel

Aus Respekt vor der Situation der Menschen in der Ukraine feiert Toyota-Pilot Kalle Rovanperä seinen Sieg bei der Rallye Schweden eher still

Nach seinem überzeugenden Sieg bei der Rallye Schweden, zweiter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2022, hätte Toyota-Pilot Kalle Rovanperä am Sonntag eigentlich allen Grund gehabt, ausgelassen zu jubeln. Der der erst 21 Jahre alte Finne bewies in der Stunde seines Triumphes eine besondere Sensibilität und feiert den Erfolg eher still.

"Mir ist jetzt nicht nach Feiern zumute, denn es waren wirklich schwierige Tage für die Menschen in der Ukraine", erinnert Rovanperä an den russischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland. "Ich hoffe nur, dass sie in diesen schwierigen Zeiten Kraft und Hoffnung haben."

Aufgrund des aktuellen Weltgeschehens, auf das auch der Motorsport mit der Absage verschiedener in Russland geplanter Rennen reagiert hat, geriet der sportliche Erfolg Rovanperäs ein Stück weit in den Hintergrund.

Dabei hatte der Finne in Schweden eine überzeugende Leistung gezeigt und die Winterrallye 21 Jahre nach dem Triumph seines Vaters Harri als zweiter aus der Familie Rovanperä gewonnen. Während einige seiner Rivalen im packenden Kampf um Führung Nerven zeigten und Fehler machen, zeigt Rovanperä eine makellose Leistung und führt die WM nun mit 46 Punkten klar an.

"Natürlich bin ich sehr zufrieden, denn ich hätte nicht gedacht, dass wir so gut sein könnten, vor allem, weil wir am Freitag als Erste gestartet sind", sagt Rovanperä.

"Es war eine ziemlich große Aufgabe, aber ich muss sagen, dass ich wirklich glücklich bin. Ich muss mich beim Team bedanken, sie haben einen tollen Job gemacht, das Auto war großartig und ich bin jetzt viel zuversichtlicher", so der junge Finne weiter.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ERC, Rally di Roma Capitale: Bericht

Lernrallye im ERC-Lernjahr

Österreichs Nachwuchs-Hoffnungen Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger haben in Rom eines ganz sicher: Dazugelernt.

EHRC/ORM/ARC/GSE, Weiz: Vor Nennschluss

Countdown zur Rallye Weiz 2026 ist gestartet

Jetzt noch schnell eine Nennung abgeben und dann beim Motorsport-Spektakel rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt aktiv dabei sein!

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

AARC, Rally Zelezniki: Vorschau

Regner kann Führung im Alpe Adria Cup erobern!

3 Teams aus Österreich, 3 Teams aus Italien, 3 Teams aus Ungarn und 2 Teams aus Tschechien werden am kommenden Wochenende nördlich von Laibach bei der vierten AARC/AART Rallye in Slowenien erwartet.

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.