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Schweden-Sieger Rovanperä verzichtet auf Jubel Kalle Rovanperä dacht in der Stunde es Erfolgs an die Menschen in der Ukraine
Motorsport Images

Wegen Ukraine-Krieg: Schweden-Sieger Rovanperä verzichtet auf Jubel

Aus Respekt vor der Situation der Menschen in der Ukraine feiert Toyota-Pilot Kalle Rovanperä seinen Sieg bei der Rallye Schweden eher still

Nach seinem überzeugenden Sieg bei der Rallye Schweden, zweiter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2022, hätte Toyota-Pilot Kalle Rovanperä am Sonntag eigentlich allen Grund gehabt, ausgelassen zu jubeln. Der der erst 21 Jahre alte Finne bewies in der Stunde seines Triumphes eine besondere Sensibilität und feiert den Erfolg eher still.

"Mir ist jetzt nicht nach Feiern zumute, denn es waren wirklich schwierige Tage für die Menschen in der Ukraine", erinnert Rovanperä an den russischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland. "Ich hoffe nur, dass sie in diesen schwierigen Zeiten Kraft und Hoffnung haben."

Aufgrund des aktuellen Weltgeschehens, auf das auch der Motorsport mit der Absage verschiedener in Russland geplanter Rennen reagiert hat, geriet der sportliche Erfolg Rovanperäs ein Stück weit in den Hintergrund.

Dabei hatte der Finne in Schweden eine überzeugende Leistung gezeigt und die Winterrallye 21 Jahre nach dem Triumph seines Vaters Harri als zweiter aus der Familie Rovanperä gewonnen. Während einige seiner Rivalen im packenden Kampf um Führung Nerven zeigten und Fehler machen, zeigt Rovanperä eine makellose Leistung und führt die WM nun mit 46 Punkten klar an.

"Natürlich bin ich sehr zufrieden, denn ich hätte nicht gedacht, dass wir so gut sein könnten, vor allem, weil wir am Freitag als Erste gestartet sind", sagt Rovanperä.

"Es war eine ziemlich große Aufgabe, aber ich muss sagen, dass ich wirklich glücklich bin. Ich muss mich beim Team bedanken, sie haben einen tollen Job gemacht, das Auto war großartig und ich bin jetzt viel zuversichtlicher", so der junge Finne weiter.

Motorsport-Total.com

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