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ERC, Barum-Rallye: Etappe 1
Foto: Daniel Fessl

Wagner auf der ersten Etappe auf Platz zwei!

Simon Wagner konnte im Starkregen brillieren und liegt hinter Lokalmatador Dominik Stritesky auf Platz zwei. Auch Neubauer mit guten SP-Zeiten auf P9.

Noir Trawniczek

„Was ich gestern gesagt habe über unsere Startposition hat schon gestimmt - obwohl es auf einer Prüfung sogar ein Vorteil war. Aber auf den ersten beiden war es definitiv ein Nachteil“, blickt Simon Wagner auf einen actionreichen, jedoch sehr erfolgreichen Tag bei der Barum-Rallye zurück.

Auf der ersten Prüfung zogen die tschechischen Local Heroes Adam Brezik, Jan Kopecky und Dominik Stritesky an dem Bestzeithalter der Superstage vorbei. Nachdem Kopecky auf SP5 ein Reifenschaden ereilte, rückten Simon Wagner/Jara Hain mit der drittschnellsten Zeit hinter einem entfesselten Erik Cais vor auf Rang drei, Cais übernahm Platz zwei hinter dem führenden Dominik Stritesky.

Für den Nachmittag beschloss der Eurosol Skoda-Pilot, zwei Regenreifen als Ersatz mitzunehmen, was sich als richtige Entscheidung herausstellen sollte. Denn auf der stark verregneten SP8 konnten Wagner/Hain wie schon auf der Prüfung zuvor die zweitschnellste Zeit fahren und - weil SP9 aus Sicherheitsgründen gestrichen wurde - die erste Etappe mit 21,1 Sekunden Rückstand auf Dominik Stritesky sowie 24,8 Sekunden vor Adam Brezik auf dem großartigen zweiten Platz beenden. Simon: „Die Regenreifen waren die richtige Entscheidung - wir sind sie aber gekreuzt mit zwei harten Reifen gefahren und das war ganz schön herausfordernd. Wir hatten ziemlich viel stehendes Wasser weil es bei uns besonders stark geregnet hat.“

Auf der zweiten Etappe stehen noch sechs Prüfungen über rund 80 Kilometer auf dem Programm - die Startposition wird für Wagner/Hain dann keinen Nachteil mehr ergeben, da die Top 15 in gestürzter Abfolge an den Start gehen. Simon blickt zuversichtlich den Sonntags-Prüfungen entgegen: „Zwei davon sollten mir besonders gut liegen…“

Auch Hermann Neubauer und Bernhard Ettel konnten mit guten Zeiten aufzeigen, auch wenn der zweifache Staatsmeister mehrmals erklärte, er wolle gar nicht an der Spitze mitfighten sondern einfach nur die Prüfungen genießen. Mit 1:20 Minuten Rückstand belegen Neubauer/Ettel den guten neunten Platz. BRR-Pilot Albert von Thurn und Taxis liegt auf Platz 14.

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