Rallye

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Rallyshow Santa Domenica

Erfolgreiche Österreicher bei der Santa Domenica

Österreicher-Aufmarsch bei der kultigen Rallyshow Santa Domenica: Beppo Harrach diesmal auf Platz zwei, Andi Aigner Vierter. spektakulärer Auftritt von Gerald Rigler im Hyundai WRC.

Noir Trawniczek
Foto: Dominik Fessl

Bei der kroatischen Rallyshow Santa Domenica gab es aus österreichischer Sicht ein mehr als interessantes Starterfeld zu bewundern. Bereits Stammgast bei dem Schotter-Sprint ist Beppo Harrach - seit 2013 verließ Harrach Kroatien jeweils als Sieger. Am vergangenen Sonntag musste sich Harrach mit Platz zwei hinter dem Ungarn Peter Ranga (Skoda Fabia R5) zufrieden geben, wenngleich ihm ledglich 5,8 Sekunden fehlten. Doch für Harrach und sein Drift Company Rallye Team war Santa Domenica die erfolgreiche Premiere des brandneuen Ford Fiesta R5 MkII. mit dem im kommenden Jahr Niki Mayr-Melnhof wohl wieder in der ERC antreten wird...

Höchst interessant das Projekt rund um Günther Knobloch: Der Skoda Fabia R5 wurde in Kroatien gleich mit zwei Piloten eingesetzt, was aufgrund des Veranstaltungsmodus möglich ist. Auf dem „heißen Sitz“ nahm jeweils Ilka Minor Platz, hinter dem Lenkrad lösten einander Ex-PWRC-Weltmeister Andreas Aigner und Lucas Dunner ab. Das heimische Jungtalent sollte so anhand von Vergleichen möglichst viele Erkentnisse erzielen und landete auf einem für einen Rookie im starken Feld beachtlichen 22. Platz. Aigner wiederum landete mit nur 6,7 Sekunden Rückstand auf Platz vier. (siehe Bericht Projekt Skoda)

Für Aufsehen sorgte Gerald Rigler, der sich beim italienischen HMI Team ein Hyundai i20 WRC mietete. Gemeinsam mit Jürgen Heigl brannte „Schraubi“ damit gleich beim Shakedowen eine Bestzeit in den Schotter. vor der letzten Prüfung lagen Rigler/Heigl lediglich 4,6 Sekunden zurück und wollten noch einmal angreifen. Doch dabei wollte man offenbar zu viel, kam von der Strecke ab und beschädigte das World Rally Car schwer, Fahrer und Beifahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Typisches Rigler-Statement: „Dennoch gibt es nichts Geileres, als WRC mit Pedal Shift zu fahren.“

Hart aufgerüstet hat Race Rent Austria jenen Mazda 323 GTR Proto, mit dem Teamchef Wolfgang Schmollngruber höchstpersönlich antrat. Mit der rund 570 PS starken „Rakete“ landete „Schmolli“ auf Platz zwölf. Nicht ins Ziel kamen Markus Stockinger(ebenfalls Mazda 323) und Richard Knapp (siehe Bericht Race Rent Austria).

Bericht Race Rent Austria Bericht Race Rent Austria Bericht Projekt Skoda Bericht Projekt Skoda

Ähnliche Themen:

Rallyshow Santa Domenica

Weitere Artikel

30 Jahre Elektro bei Opel

Opel: Corsa-e trifft Kadett Impuls I

Der kleine Opel-Stromer Corsa-e hat einen 30-jährigen Vorfahren: den Kadett Impuls I. Dabei handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, mit dem Opel im Jahr 1990 die Tauglichkeit von Elektroautos im Stadtverkehr testen will.

Die 17. Rennsaison startet am Salzburgring

Suzuki Cup Europe: die neuen Termine stehen

Der geplante Saisonstart für den SUZUKI Cup EUROPE 2020 im polnischen Poznam fiel Corona zum Opfer. Auch der restliche Verlauf der Saison musste umgekrempelt werden. Jetzt steht der Plan. Los geht's in Salzburg.

Active Cruise Control; auch mit Kurvenfahrt

BMW bringt Abstandsassistenten fürs Motorrad

In modernen Autos ist der Abstandsautomat namens Active Cruise Control (ACC) längst ein vielgenutzter Helfer. Jetzt transferiert BMW dessen Technik auch auf zwei Räder.

Der neue Land Rover Defender ist offiziell da. Er ist erhältlich und bereit für so ziemlich jede Art von Abenteuer, das Sie sich vorstellen können. Aber was wäre ein Abenteuer ohne ein Zelt auf dem Dach?