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Rallyesprint

Erfolgreiches „Debüt“

Georg Reitsperger fährt bei seinem Schotterdebüt in Österreich mit dem „neuen“ Gruppe N-Mitsubishi auf Anhieb auf Platz 2.

Ein starkes Lebenszeichen gaben der Mattighofner Georg Reitsperger und sein Salzburger Copilot Michael Schauderna bei ihrer ersten Schotterveranstaltung mit ihrem neuen Gruppe N Mitsubishi vergangenes Wochenende anlässlich des 19. Int. Rallye Sprints – Jutta Gebert Memorial:

Platz 2 in der Gruppe N, Sieg in der Gruppe N Rallye Challenge, absolute Gruppe N Bestzeit und drittbeste Gesamtzeit hinter dem Italiener Baldacci in einem World Rallye Car und Beppo Harrach im Gruppe A Mitsubishi.

Genau 7 Jahre nach seinem letzten Klassensieg bei einer österreichischen Rallye stellte sich Georg Reitsperger wieder der heimischen Konkurrenz. Damals entschied Reitsperger mit Copilot Billy Feik die Klasse A7 (Gruppe A bis 2000 ccm) für sich, diesmal kämpfte er erstmalig mit einem Mitsubishi Evo 6 in der Klasse N4 auf Schotter.

Trotz mittlerweile mangelnder Routine benötigte Reitsperger nur 3 Sonderprüfungen, um sich in seiner ersten Schotterveranstaltung auf einem Allradauto an die neuen Bedingungen zu gewöhnen. Von da an verbuchten der Optiker und Juwelier aus Mattighofen und sein Salzburger Beifahrer die restlichen Gruppe N Bestzeiten auf ihr Konto.

„Ich bin überglücklich, denn es war doch ein gewisser Druck nach so vielen Jahren wieder einmal vor heimischem Publikum und gegen die heimische Konkurrenz zu fahren, noch dazu beim ersten Antreten auf Schotter mit einem Allrad Auto. Es war sicher vernünftiger vorsichtig zu beginnen, auch wenn ich mir dabei bereits einen uneinholbaren Rückstand eingehandelt habe. Nach der 3. Prüfung haben wir dann das Fahrwerk hinten etwas weicher gemacht und die Reifen, die ich noch von der Rallye Akropolis hatte - nach Rücksprache mit Raimund Baumschlager und Pirelli - nachgeschnitten, da diese für griechischen Felsuntergrund ausgelegt sind und nicht für den eher feineren und teilweise sandigen Schotter beim Harrach Sprint. Von da an sind wir die restlichen Gruppe N Bestzeiten gefahren und was mich besonders freut, auch die absolut schnellste Gruppe N Zeit. Auch wenn wir die Gruppe N nicht gewinnen konnten und ich sicher bei weitem noch nicht fehlerfrei unterwegs war, bin ich mit unserer Leistung sehr zufrieden“, so Reitsperger.

Begeistert waren Reitsperger und Schauderna wieder von der ausgezeichneten Arbeit ihres Mechaniker Teams BRR – Baumschlager Rallye & Racing, „so macht das Rallyefahren wieder richtig Spaß.“

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