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Rallyesprint

Junioren-Duell

Mirco Baldacci (Toyota WRC) führt nach der ersten Etappe knapp vor Hausherr Beppo Harrach (Mitsubishi), Walter Kovar mit Respektabstand Dritter.

Die erste SP des Rallye-Sprints und damit gleichzeitig die erste Etappe sind absolviert, an der Spitze zeichnet sich ein Sekundenduell zwischen den beiden WM-Junioren Mirco Baldacci und Beppo Harrach ab.

Der Kampf erfolgt dabei mit ungleichen Waffen, während Baldacci das erste Mal in einem WRC (Toyota Corolla) sitzt, gibt Hausherr Beppo Harrach seinem Mitsubishi EVO VI – dieses Mal in Gruppe A Spezifikation – die Sporen.

Nach der ersten Runde auf der 15,7 Kilometer langen SP fehlen Beppo Harrach 3,9 Sekunden auf Mirco Baldacci. Auf Rang drei Walter Kovar im Evo V, mit einer Zeit von 10:04,9 liegt er aber bereits über eine halbe Minute hinter dem Führungs-Duo. Nur 0,3 Sekunden hinter Kovar lauert ein beherzt fahrender Franz Auer jun., ebenfalls in einem Evo V, Auer gewann im Vorjahr die Rallye-Challenge.

Die Plätze fünf bis acht werden ebenfalls von Mitsubishi-Piloten belegt, Willi Polesznig, Franz Sonnleitner, Georg Reitsperger und Anders Feldmann liegen innerhalb von zehn Sekunden, Positions-Kämpfe sind am zweiten Tag also vorprogrammiert.

Besonders hervorzuheben sind die beiden ungarischen Lada-Piloten, die dem Publikum zum einen eine tolle Show bieten und zum anderen auch noch schnell sind. Die Positionen 12 und 13 sind eine beachtliche Leistung bei 61 gewerteten Autos.

In der Fiat Stilo Trofeo hat erwartungsgemäß Andreas Hulak die Nase vorn, ausrasten kann sich der Badener aber nicht, denn sowohl Herwig Hüfinger (+ 2,1s) als auch Karim Pichler (+ 4,2s) warten nur auf ihre Chance.

Tadellos verlief das Comeback von Christian Mrlik, der Niederösterreicher fährt seine erste Rallye nach dem schweren Crash im Lavanttal, zudem eine Premiere auf Schotter. 10,9 Sekunden fehlen Mrlik nach der ersten SP, morgen will der Stilo-Heimkehrer angreifen.

Nicht mehr mit von der Partie sind WRC-Debütant Oscar Vettore – nach Problemen mit der Elektronik beschädigte sich der Italiener ein Rad des Toyota WRC und musste aufgeben. Mit defektem Differenzial musste Ronald Irschik seinen Lancia bereits nach wenigen Kilometern abstellen, noch ein paar hundert Meter früher erwischte es Markus Marzi, sein Subaru blieb mit defekter Benzinpumpe liegen.

Fotos aller Teilnehmer auf der ersten SP finden Sie in der rechten Navigation!

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