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Rallyesprint

Full House am Käshof

Der Veranstalter des 19. Rallye-Sprints kann sich vor Teilnehmern kaum retten, mittlerweile stehen schon 68 Teams auf der Nennliste.

Manfred Wolf

Eigentlich sollte bei 60 Teams Schluss sein, Veranstalter Wolfgang „Asterix“ Viakowsky möchte aber „ein Auge zudrücken“ und versuchen, alle genannten Piloten auch wirklich an den Start gehen zu lassen.

Damit wird der Käshof bei Bruck/Leitha am 15. und 16. August aus allen Nähten platzen, bei einem derart erstklassigen Starterfeld dürften auch unzählige Rallye-Fans den Weg zum Schotter-Festival antreten.

Eines steht jetzt schon fest: Auf den Harrach'schen Gütern werden mehr Starter zu finden sein, als bei zwei Läufen zur Rallye-ÖM in der ersten Hälfte dieses Jahres.

Und welche Starter! Da wären einmal die beiden Italiener Oscar Vettore und Mirco Baldacci. Beide geben ihre Premierenvorstellung in einem WRC, als „Probe-Veranstaltung“ haben sie sich den Rallyesprint ausgesucht.

Doch die Konkurrenz ist prominent und schnell: Da wären einmal die N4-Glüher Georg Reitsperger/Michael Schauderna (Mitsubishi Evo VI), Fritz Waldherr/Martin Rigl (Mitsubishi Evo VII), Walter Kovar (Mitsubishi Evo V), die auf alle Fälle für einen Spitzenplatz in Frage kommen.

Damit nicht genug: Unter den N4-Nennungen finden sich fünf weitere Evo’s, darunter auch der Deutsche Challenge-Routinier Franz Auer jun., der mit Co-Pilot Markus Peter einen Mitsubishi Lancer Evo V an den Start bringt. Für Abwechslung sorgt eine N4-Subaru Impreza, pilotiert vom Deutschen Manfred Seidl.

Auch in der Gruppe der A8-Starter findet sich ein Subaru: Das kroatische Duo Hrvoje Perharic/Mladen Butorac setzt auf den Impreza in Gruppe A-Ausführung. Neben der starken Mitsubishi/Proton Konkurrenz (unter anderem Willi Polesznig und Franz Sonnleitner) dürfen sich die Zuseher schon jetzt auf eine ganze Fraktion von Turbo-Mazdas freuen.

Und während unter anderem Karl Schiefermüller (übrigens mit Tina-Maria Monego am „heißen Sitz“) und Helmut Kautz mit ihren 323ern in der A8 genannt haben, finden sich weitere Mazdas in der Gruppe H10.

Dort sind ebenfalls einige schnelle Herren dabei: Etwa Markus Benes, Wolfgang Schmollngruber oder Horst Hüfinger (alle auf Mazda), oder die Lancia-Abteilung mit Ronald Irschik, Peter Leopold und Josef Schrott, des weiteren führt Franz Kohlhofer seinen Audi Urquattro aus. Nicht vergessen darf man auf Christian Häfele, der seinen bärenstarken Mitsubishi Galant VR4 über den Schotter jagen wird.

Ohne Allrad wird die Truppe der Fiat Stilo Trofeo unterwegs sein. Doch das wird der Spannung keinen Abbruch tun, ist doch der Titelkampf nach dem letzten Lauf in Kärnten voll entbrannt.

Ausgerechnet auf dem so schwierigen losen Untergrund könnte es im Rennen um den Trofeo-Sieg schon eine Vorentscheidung geben. Dazu müsste allerdings Karim Pichler gewinnen, seine härtesten Verfolger Herwig Hüfinger und Michael Böhm müssten Probleme bekommen.

Doch sowohl Hüfinger als auch Böhm werden alles daran setzen, den Oberösterreicher beim Rallyesprint zu schlagen. Das Zünglein an der Waage könnte dabei Andreas Hulak sein. Der Schwechater ist absoluter Schotter-Spezialist, als „Lokalmatador“ wird er alles daran setzen, bei seinem vierten Antreten das vierte Mal seine Klasse zu gewinnen.

Ergänzt wird das bunte Starterfeld durch einige „Exoten“, neben den berühmt-berüchtigten Lada-Heckschleudern aus Ungarn dürfen sich die Zuseher unter anderem auf Stefan Reininger und seinen „Buckel Volvo“ vom Typ PV 544 Sport freuen, der den „alten Schweden“ einem ausführlichen Test unterzieht, schließlich soll es damit im Winter zur East-African-Safari-Rallye gehen!

Und was Beppo Harrach betrifft, darf bis zum Schluss gerätselt werden. Klappt alles, sollte es für die österreichischen Rallyefans eine Überraschung geben…

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