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Baumschlager souveräner Sieger

Baumschlager gewinnt im Lavanttal souverän, dahinter die beiden Gr.A-Piloten Wittmann und Saibel, Mörtl hinter Stengg Div I-Dritter.

Trotz des teilweise nicht optimalen Wetters, waren ca. 50.000 Besucher ins Lavanttal gekommen. Sie sahen Rallyesport der Extraklasse, vor allem am ersten Tag, wo sich Raimund Baumschlager, Achim Mörtl und teilweise auch Franz Wittmann jun. einen echten Sekundenkrimi lieferten.

Der Veranstalter MSC Wolfsberg und seinem Team, mit Obmann Gerhard Leeb an der Spitze, lieferte wieder eine exakt organisierte Veranstaltung ab, die ohne nennenswerte Probleme über die Bühne ging.

Am Nachmittag des Schlusstages ging es noch einmal heiß her. Nicht weniger als vier Sonderprüfungen mussten ohne Service absolviert werden.

Tolle Rallye von Franz Wittmann jun.

Franz Wittmann setzte auf der SP 10 seinen Bestzeitenlauf fort und war eine Sekunde schneller als Baumschlager und 1,1 Sekunden besser als Achim Mörtl. Dahinter Gassner, Saibel, Harrach und Kovar.

Auf der SP 11 konterte diesmal Achim Mörtl mit der schnellsten Zeit, 3,3 Sekunden vor Baumschlager, 3,5 Sekunden vor Wittmann und 13,5 Sekunden vor Saibel. Hier hatte der Deutsche Hermann Gassner etwas Pech, durch einen Reifenschaden verlor er mehr als drei Minuten, damit fiel er Gesamt an die 7. Stelle zurück. Erwähnenswert der sehr gute 11. Platz von Dieselleader Michael Kogler und Rang 13 für Waldemar Benedict auf dem Peugeot 206 KitCar.

Die SP 12 sah Mörtl als Schnellsten, er verwies Baumschlager um 2,3 Sekunden, Wittmann um 4,2 und Hermann Gassner um 7,2 Sekunden auf die Plätze. Die letzte Prüfung auf dem Rundkurs in Eitweg als SP 13 gefahren, sicherte sich wieder Mörtl vor Hermann Gassner, Raimund Baumschlager und Franz Wittmann jun.

Der Sieger heißt Raimund Baumschlager

Großer Sieger im Lavanttal und das insgesamt zum vierten Mal wurde Raimund Baumschlager: „Ich freue mich sehr über diesen Erfolg. Es war eine problemlose Rallye, unser Auto war perfekt vorbereitet und hat keinerlei Probleme gezeigt. Gestern bin ich absolut voll gefahren, am heutigen zweiten Tag habe ich nach dem Rückfall von Mörtl nur mehr taktiert. Durch diesen Sieg sind meine Meisterschaftschancen wieder völlig intakt.“

Auf Platz zwei landete Franz Wittmann jun., der jedoch auf Grund seines A8 Autos keine ÖM-Punkte erhält: „Es war für mich eine Steigerung. Nach dem dritten Gesamtrang im Mühlviertel, jetzt ein zweiter Platz im Lavanttal. Auf Grund der feuchten Strecke konnte ich die volle Motorleistung meines Autos nicht ausnutzen. Für mich war es wichtig eine fehlerlose Rallye abgeliefert zu haben.“

Saibel happy über Stockerlplatz

Ebenfalls ohne ÖM-Punkte kam Mario Saibel als Gesamtdritter ins ins Ziel: „Ich habe nicht mit einem Podiumsplatz gerechnet, da meine Rallyes erst kommen. Es lief überraschend gut, ich bin restlos zufrieden.“

„Ich glaube, ich bin mit Platz Vier eine gute Rallye gefahren. Mehr war für mich und mein Auto, gegenüber der Konkurrenz einfach nicht drinnen,“ erklärte Willi Stengg.

Nicht ganz zufrieden war natürlich Lokalmatador Achim Mörtl, der schlussendlich Fünfter und Dritter in der Division I wurde: „Der Fehler am Beginn des heutigen Tages hat viel Zeit gekostet. Ich war nur mehr bestrebt für die Meisterschaft einige Punkte zu sammeln.“

Beppo Harrach holte sich mit Gesamtrang acht den Sieg bei den Gas-Autos in der Division IV: „Wir haben gezeigt, dass wir vorne mitfahren können. Trotzdem gibt es noch sehr viel zu testen um bei den kommenden Rallyes die wahre Stärke des Gas-Autos zeigen zu können.“

Überlegener Dieselsieger wurde Michael Kogler: „Ich musste eigentlich nie an die Leistungsgrenze gehen, damit war es während der gesamten Rallye schwer sich voll zu konzentrieren.“

Einen Kärntner Erfolg gab es in der Juniorenklasse. Hier siegte als jüngster Mann im Feld Christoph Leitgeb auf Ford vor seinem Markenkollegen Rene Winter und Rallye-Newcomer Patrick Winter.

Mit einer feinen Leistung sicherte sich Josef Pointinger den Sieg im ersten Lauf der Castrol Historic Staatsmeisterschaft. Der Titelverteidiger siegte vor Christian Rosner, Sepp Gruber und Johannes Huber.

Die wichtigsten Ausfälle

Kris Rosenberger (VW) Getriebeschaden nach SP 1, Michael Böhm (Fiat) Motorschaden auf der SP 2, Darko Peljhan (Mitsubishi) Unfall auf SP 4, Alfred Kramer (Renault) Unfall auf der SP6, Gerwald Grössing (Mitsubishi) Unfall auf der SP8,

Stand in der österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft nach zwei Läufen:

Division I:
1. Hermann Gassner 17 Punkte
2. Vaclav Pech 12
=. Raimund Baumschlager 12
4. Willi Stengg 10
5. Vaclav Arazim 8
=. Achim Mörtl 8

Division II:
1. Jiri Trojan (CZ) 12
=. Miran Jerman (SLO) 12 Punkte
3. Veit König (D) 10
=. Milja Prezelj (SLO) 10
5. Oliver Apfelthaler 8
=. Christoph Leitgeb 8

Division III:
1. Günter Jörl 18 Punkte
2. Michael Böhm 12
=. Michael Kogler 12
4. Bernhard Spielbichler

Division IV:
1. Beppo Harrach 12 Punkte

Junioren Staatsmeisterschaft:
1. Christoph Leitgeb 12 Punkte
2. Rene Winter 10
3. Patrick Winter 8
3. Daniel Wollinger 6

Der nächste Staatsmeisterschaftslauf findet am 18 und 19. Mai mit der Bosch Super Plus Rallye in Pinggau statt.

Die besten Fotos der zweiten Etappe finden Sie in der Navigation rechts!

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