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Erfolgreicher Rallyetest von Knobloch

Bei Rebenland-Rallye konnte Motorradrennfahrer Günther Knobloch mit einem Mitsubishi Evo IX seine ersten SP-Kilometer zurücklegen.

Fotos: Harald Illmer

Nach einer "kleinen Pause" konnte er die Rallye auch zu Ende fahren. Günther Knobloch: "Um die Vermutung, dass die Pause auf einen 'Karosserie-Schaden' zurückzuführen ist, gleich mal im Keim zu ersticken – nein, so war es wirklich nicht. In der SP 7 habe ich wohl beim Start zu viel Drehmoment über die Kupplung geschickt, und dabei eine Feder in der Druckplatte vernichtet. Ich konnte die SP zu Ende fahren, und das Team hat die Kupplung in rekordverdächtiger Zeit gewechselt, wir haben nur zwei SP verloren – ab SP 10 waren wir wieder mit dabei."

Mit dabei hieß in dem Fall rund 20 Minuten vor dem Hauptfeld als Voraus-/Sicherheitsauto außerhalb der Wertung zu starten. Als "A"-Auto hat das Rallyeteam den normalen Ablauf wie alle Wettbewerber mittgemacht (Zeitkontrolle, Service, Regrouping), durfte normal auf Schrieb fahren, aber sollte nicht voll attackieren, um nicht selbst zur "Unregelmäßigkeit" zu werden bzw. um andere Unregelmäßigkeiten auf der Strecke, falls vorhanden, an die Offiziellen weitergeben zu können.

Das ist dem Duo Günther Knobloch/Sandra Stifter gut gelungen, es gab keine echten "big moments", und es wurde viel Erfahrung gesammelt. Unregelmäßigkeiten gab es zum Glück auch keine, und so konnte Knobloch die ersten Erfahrungen mit dem Schrieb machen, den das Team am Donnerstag erstellt hatte, und sich an die zeitlichen und organisatorischen Abläufe bei einer Rallye gewöhnen. Einen Sinn hatten die vier Vorausautos zudem ganz gewiss – zumindest im Ansatz konnten die Grazer eine saubere Linie für die Toppiloten freilegen, es war – vermutlich vom "Schrieb machen" – sehr viel Schotter auf der Ideallinie.

Günther Knobloch: "Das Fahren hat nicht nur Spaß gemacht, sondern klappte nach einer kurzen Eingewöhnungsphase aus meiner Sicht sogar recht gut. Auch den Ansagen von Sandra konnte ich überraschend gut folgen – in Sachen Speed brachte das allerdings noch nicht den erhofften Schub. Das lag aber weniger an meiner Co-Pilotin, viel mehr an den nicht unerheblichen 'Fehlern' bzw. den 'Unvollständigkeiten' in meinem Schrieb. Wenn man eine 'rechts vier' schreibt, und schon auf der Anfahrt sieht, dass das wohl um einen Grad zu hoch angesetzt ist, steigert das in den blinden Ecken nicht gerade das Vertrauen."

"Daran, und an einigen anderen Dingen können wir ja bis zum ersten Wettbewerbsstart noch arbeiten, ich habe jetzt zumindest mal eine Vorstellung, was man als Handwerkszeug braucht, damit man den Sport ernsthaft betreiben kann. Ob ich das, was ich jetzt weiß, auch umsetzen kann, und mein erster Rallyestart im regulären Teilnehmerfeld ein achtbares Ergebnis bringt, das werden wir vermutlich von 29. bis 31. Mai bei der Kärnten-Rallye sehen – dort möchte ich im Rahmen der ARC zum ersten Mal im Wettbewerb teilnehmen. Danke an alle, die uns den Einsatz ermöglicht haben. Allen voran den Sponsoren, Gunthard, Sandra und Jürgen, dem Orga-Team um Gerhard Leeb, sowie allen Racefriends, die uns vor Ort besucht haben. Einige Eindrücke von der Rallye findet ihr auf Facebook – ein cooles Video folgt die Tage."

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ORM: Rebenland-Rallye

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