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ORM: Waldviertel-Rallye

Mayr-Melnhof: Von null auf Rang fünf

Sensationeller Einstieg für Niki Mayr-Melnhof: Platz fünf beim ersten ÖM-Antritt hat es schon lange nicht mehr gegeben.

Fotos: Daniel Fessl

Lässe man alle möglichen Eventualitäten dieser Welt beiseite und damit auch die Feststellung, dass ein Stockerlplatz machbar gewesen wäre, so muss man Niki Mayr-Melnhof zu einer sensationellen Premiere zu einer überaus spektakulären Rückkehr in die heimische Rallye Meisterschaft gratulieren.

Nach überzeugenden Zeiten am gestrigen Freitag ließen es Niki Mayr-Melnhof und Leopold Welsersheimb heute zu Beginn des Tages im von der DriftCompany eingesetzten Ford Fiesta R5 etwas ruhiger angehen. Diese Zurückhaltung hatte jedoch nur eine beschränkte Dauer und endete mit einem beeindruckenden Angriff und einem damit einhergehenden Ausrutscher auf SP 7, der rund eine halbe Minute verschlang. Die Reparatur ging sich in der Mittagspause aus, wodurch auch nichts dagegen sprach, am Nachmittag erst recht volle Attacke zu gehen, galt es doch, die 30 Sekunden zurück zu holen und noch weiteren Boden gut zu machen. Sonderprüfung 8 gelang dabei nur bedingt, Sonderprüfung 9 mit einem Rückstand von weniger als einer Sekunde aber umso besser und auch auf SP 10 ging alles nach Plan. Vor der letzten Sonderprüfung waren es somit nur noch ein paar Sekunden, die aufs Stockerl fehlten. Dann machte die Technik dem Rundstreckenspezialisten aber einen Strich durch die Rechnung. Nur mit Heckantrieb unterwegs, war es schwer, überhaupt ins Ziel zu kommen.

Bleibt somit Platz 5 im Gesamtklassement und damit eine sensationelle Vorstellung. Ob es ein weiteres Engagement geben wird, ist derzeit noch nicht entschieden.

Niki Mayr-Melnhof nach Tag 2 der Rallye Waldviertel: „Ein Tag voller Höhen und Tiefen. Super sauer und super happy zur gleichen Zeit. Mein Ziel bei dieser Rallye war eine Standortbestimmung in Sachen Tempo. Da bin ich extrem zufrieden, zumal ich auf mehreren Sonderprüfungen ganz knapp an Raimund Baumschlager dran war. Dass bei einem so hohen Tempo nicht alles nach Plan laufen kann, hat die SP 7 gezeigt. Hier hatte ich richtig Glück, bei meinem Abflug kein Hindernis zu treffen und keine Purzelbäume zu machen. Wirklich Pech hatte ich dafür auf der letzten SP. Gleich zu Beginn hat sich eine vordere Antriebswelle verabschiedet und ab diesem Zeitpunkt war das Auto kaum mehr unter Kontrolle zu halten. Platz 5 ist super und macht große Lust, in Zukunft noch weiter nach vorne zu kommen.“

Alle Infos auch unter www.waldviertel-rallye.at

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