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ORM: Weiz-Rallye

Mehr als nur ein Talent

Lokalmatador Nikolas Ziesler belegt bei seiner ersten Rallye im Peugeot 208 R2 den tollen dritten Platz in der ORM2WD-Wertung.

Foto: Auto aktuell

Aus permanentem Geldmangel war es dem 24-jährigen Steirer Nikolas Ziesler aus Gutenberg an der Raabklamm in den letzten Jahren nur möglich, wenige ausgewählte Rallyeeinsätze zu bestreiten. Gefahren wurde meistens die Rallye Weiz, wo man mit erstklassigen Leistungen auf sich aufmerksam machen konnte, aber nur einmal in der 2WD-Wertung den siebenten Platz erreichte.

Heuer konnte mit Hilfe von GZ Racing sowie einigen Firmen ein neues hoffnungsvolles Projekt gestartet werden. Mit einem Peugeot 208 R2 hat sich Ziesler mit Copilot Johannes Polly vorgenommen, in der 2WD-Wertung unter die ersten Fünf zu kommen. Dieses Vorhaben stand an diesem Wochenende in Weiz im Mittelpunkt.

Den ersten Tag begann man etwas vorsichtiger: „Wir wollten uns vorerst ans neue Auto gewöhnen und sind daher etwas langsamer in die Rallye gestartet. Am Ende des ersten Tages bedeutete dies den siebenten Platz in der 2WD-Wertung, damit konnten wir zufrieden sein“, so Ziesler. So ganz nebenbei verbesserte sich Ziesler in der Gesamtwertung der Rallye innerhalb des ersten Tages von Platz 25 auf Rang 18.

Am zweiten Tag versuchte man von Beginn an, den Speed zu erhöhen: „Auf dem Gollersattel sind wir schon die drittschnellste 2WD-Zeit gefahren. Dies gelang uns dann auch auf der SP 7. Nach acht Prüfungen waren wir schon auf dem dritten Zwischenrang, also im Fokus unserer Zielvorstellung“, stellte Ziesler optimistisch fest. Noch beeindruckender war die weitere Entwicklung in der Gesamtwertung. Hier lag man nach acht Prüfungen unter den Top ten.

Mit beherztem Einsatz wurde diese Position dann auch auf den restlichen sechs Prüfungen aufrechterhalten, und am Ende konnte Ziesler mit dem dritten Platz in der ORM 2WD-Wertung und dem 10. Gesamtrang bei der Rallye Weiz seinen bisher größten sportlichen Erfolg feiern.

„Vorerst möchten wir uns bei unserem gesamten Team und natürlich auch bei unseren Sponsoren für ihren Einsatz bedanken. Auch wenn es am ersten Tag bei uns eine Eingewöhnungsphase gegeben hat, haben wir uns am zweiten Tag wesentlich steigern können. Wir freuen uns über unsere Platzierung und hoffen, dass man dadurch im nächsten Jahr mit weiteren Sponsoren vielleicht sogar etwas mehr Einsätze planen kann“, erklärten Nikolas Ziesler und Johannes Polly.

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