RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Lavanttal-Rallye

30. Sieg zum Abschied

Alte Ordnung wieder hergestellt: Raimund Baumschlager fixiert im Lavanttal seinen 30. Sieg beim wahrscheinlich letzten Einsatz des Skoda Fabia S2000.

Fotos: IG Rallye Fotoservice (Harald Illmer)

Raimund Baumschlager hat sich wieder in die Siegerliste der Lavanttal Rallye eingetragen. Nachdem der zwölffache Staatsmeister in den beiden letzten Jahren mit einer falschen Reifenwahl (2013) und einem Ausrutscher in die Leitschiene (2014) bereits in der Anfangsphase seine Gewinnchancen vergeben hatte, blieb er heuer mit seinem BRR Skoda Fabia S2000 am ersten Tag des dritten Laufes zur österreichischen Rallyemeisterschaft mit einem Rückstand von 6,7 Sekunden auf Schlagdistanz zu Hermann Neubauer (Ford Fiesta S2000).

Am zweiten Tag deklassierte Baumschlager mit 6 von 8 möglichen Bestzeiten seine Konkurrenten. Am Ende betrug der Vorsprung auf Neubauer 1:41,0 Minuten. Mit dem Punktemaximum – 25 für den Sieg und 3 für die schnellste Zeit Powerstage – baute Baumschlager seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 35 Zähler aus.

Der Serienstaatsmeister ließ am Samstag von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass er im Lavanttal unbedingt gewinnen möchte. Mit zwei Bestzeiten in der Früh verwandelte er den Rückstand in einen Vorsprung von 43,6 Sekunden, wobei Neubauer mit einem Dreher auf der zweiten Tagesprüfung fleißig mitgeholfen hatte. Mit einem Guthaben von 59,1 Sekunden starteten Baumschlager und sein Kopilot Klaus Wicha in die beiden letzten Prüfungen. Beim obligaten Regenfinale im Lavanttal setzten sie mit einer Fabelzeit auf der 19,6 Kilometer langen Powerstage-Prüfung – 21 Sekunden schneller als BRR Teamkollege Fabian Kreim und 36 schneller als Neubauer - einen glanzvollen Schlusspunkt. Kreim, der am ersten Tag bereits nach wenigen Kilometern ausgefallen war, war auf SP 11 Schnellster gewesen.

„Nach drei Jahren wieder im Lavanttal gewonnen zu haben ist natürlich sehr schön, dass es der 30. Sieg mit dem Skoda Fabia S2000 geworden ist, ist eine besondere Sache, weil es wahrscheinlich der letzte Einsatz mit diesem Auto war. Es war ein hartes Stück Arbeit, die Entscheidung fiel als sich Hermann selbst eliminierte, der Rückstand war für ihn, der immer attackiert, zu groß“, so Baumschlager.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ARC, ET König Rallye: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger jagt vierten Saisonsieg

Nach dem dem erfolgreichen Debüt in der Junior-Rallye-Europameisterschaft peilt Marcel Neulinger beim vierten Lauf zur TEC7 ORM in der Steiermark den vierten Saisonsieg an!

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.