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ORM: Lavanttal-Rallye

Mit frischem Mut ans nächste Werk

Michael Böhm und Katrin Becker wollen im Lavanttal dort anschließen, wo es im Rebenland geendet hat – mit einem Sieg in der 2WD-Wertung.

Foto: Zellhofer Motorsport

Relativ gelassen blickt Michael Böhm der kommenden 39. Lavanttal-Rallye entgegen. Obwohl die Erinnerungen an den dritten Staatsmeisterschaftslauf, der am 10. und 11. April in Wolfsberg über die Bühne geht, nicht unbedingt im Erfolgsordner des 2WD-Staatsmeisters verewigt sind.

„Ich weiß gar nicht mehr, wann ich dort zuletzt ohne Probleme ins Ziel gekommen bin“, denkt Böhm zurück, „und das, obwohl ich diese Rallye eigentlich wirklich sehr gerne mag. Aber offensichtlich mag sie mich nicht.“ Ernüchternde Rückblenden: 2012 mit Schaltungsdefekt ausgeschieden, 2013 kosteten drei Reifenschäden den Sieg, und letztes Jahr quälte erst ein gebrochenes Schaltgestänge, dann spielte die Radaufhängung nicht mehr mit.

Alles Schnee von gestern – für heuer versprüht Michael Böhm Optimismus. „Die Gegenwart heißt Sieg im Rebenland, und auf diesem wollen wir aufbauen. Dort waren wir in unserer Klasse eigentlich unantastbar. Das macht Mut und lässt uns zuversichtlich nach Kärnten fahren.“

Neue Kraft gibt auch eine Neuorganisation im Motorsport-Zellhofer-Team, das den Suzuki Swift S1600 von Michael Böhm und Katrin Becker aufbereitet und natürlich auch während der Rallye betreut.

Böhm: „Die gute Zusammenarbeit im Team war schon letztes Jahr mitentscheidend für den Meistertitel. Heuer sind wir noch enger zusammengerückt, ist alles noch straffer, die Kommunikation noch besser geworden. Wenn wir ins Service reinkommen, weiß dort schon jeder einzelne, was zu tun ist, weil er schon längst von außen tipptopp instruiert worden ist. Das ist ein gutes und beruhigendes Gefühl.“

Und soll mithelfen, im Lavanttal Missgeschicke wie in den letzten Jahren zu minimieren. Damit dort vielleicht endlich die heimliche Liebe des Favoriten in der ORM-2WD erwidert wird.

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