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ORM: Schneebergland-Rallye

Handler: Glanz und Fluch von 2015

Teamchef Alois Handler und Co-Pilot Andreas Scherz treten bei der härtesten Schotterrallye im deutschsprachigen Raum als Solisten an.

Foto: Joyce Schneider

Mit der Schneebergland-Rallye endet die erste Hälfte der österreichischen Rallyemeisterschaft. Da die Aussichten in der 2WD-Meisterschaft in diesem Jahr eher gering sind, kann sich das Team für den Rest des Jahrs ganz auf die individuellen Veranstaltungen konzentrieren. Gerade bei der Schneebergland-Rallye gibt es ja einen besonderen Erfolg zu verteidigen: Im vergangenen Jahr belegte man in einem brutalen Ausscheidungsrennen, in dem die Haltbarkeit des Autos und das Glück eine deutlich größere Rolle gespielt haben als das individuelle Fahrkönnen, einen unerwarteten zweiten Platz in der 2WD-Wertung.

Handler: "Nicht allzu lange vorher hätte ich mir nie vorstellen können, Schotterrallyes einmal zu lieben. Spätestens nach dieser Veranstaltung war's aber so weit. Deshalb freue ich mich schon ganz besonders. Taktik spielt hier eine große Rolle, mehr als jugendlicher Uberschwang."

Beeinträchtigt wird Handler jedoch von einem kleinen Handicap, das er sich zu Hause zugezogen hat: eine gebrochene Zehe am linken Fuß.

"Natürlich ist das unangenehm, aber glücklicherweise am linken Fuß. Gas geben kann ich problemlos, den Rest schaffe ich schon. Das Vorjahrsergebnis zu wiederholen wäre natürlich ein Traum, aber das wird naturgemäß sehr schwer. Wir fahren einmal los und schauen, was am Ende dann herauskommt. Die Ausfallquote wird sicher höher sein als bei den bisherigen drei Asphaltrallyes", so Handler.

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