RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Waldviertel-Rallye

Tolle Show und internationales Flair

Beim letzten Meisterschaftslauf des Jahres sind auch die Finalisten der FIA European Rally Trophy dabei - Erster Tag mit ORF-Liveübertragung und totalem Rallye-Programm in St. Pölten - Zweiter Tag rund um Schloss Grafenegg.

Fotos: Harald Illmer

Wie immer bildet die nunmehr schon 36. Waldviertel-Rallye (18./19. November 2016) den Saisonabschluss im heimischen Rallyesport. Sportlicher Höhepunkt dabei ist, dass dieser Klassiker heuer erstmalig mit dem FIA Prädikat Final Event European Rally Trophy 2016 ausgezeichnet wurde. Dies bedeutet, dass es zu vier internationalen Entscheidungen in der FIA European Rally Trophy (ERT) kommen wird.

Um die FIA Rally Trophy wird europaweit in insgesamt acht Zonen gefahren, in welche über 40 Länder involviert sind. Nun stehen fast alle Zonen-Endergebnisse fest. Für das Finale der FIA European Rally Trophy im Waldviertel sind schließlich die jeweils drei punktebesten Teams aus den acht Zonen qualifiziert – und zwar die jeweils stärksten drei Teams aus den Klassen ERT, ERT2 und ERT3 sowie ERT-Junioren. Das wären zusammengezählt also 96 der besten europäischen Teams, welche bei der Waldviertel-Rallye ihre Klassen-Gesamtsieger der FIA European Rally Trophy 2016 ermitteln dürften.

Organisationsleiter Helmut Schöpf ist realistisch genug, um zu wissen: „Dass nicht alle 96 Teams kommen werden, ist klar. Aber die Zuschauer dürfen sich in allen Klassen attraktive Kämpfe um die jeweiligen Gesamtsiege freuen.“ Für die Klasse FIA ERT haben beispielsweise schon der Steirer Niki Mayr-Melnhof oder auch die ungarischen Piloten David Botka und Jozsef Trencsenyi genannt. Um den Sieg in der ERT2 kämpfen der Deutsche Björn Satorius sowie die beiden Ungarn Pal Lovasz und Krisztian Hideg. In der FIA ERT3 sowie in der ERT Junior sind auch die beiden Oberösterreicher Simon und Julian Wagner mit von der Partie.

Darüber hinaus zählt die Waldviertel-Rallye als siebenter Lauf auch zur heimischen Rallye Staatsmeisterschaft, zum österreichischen Rallye Cup der OSK, zur österreichischen Historischen Rallyemeisterschaft, zum Historic Rallye Cup der OSK und zum Finale der niederösterreichischen Rallye Trophy.

Der erste Rallyetag mit vier Sonderprüfungen findet wieder in- und um die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten statt. Dabei ist es Helmut Schöpf neuerlich gelungen, die Sonderprüfung 2 im VAZ St. Pölten live im Fernsehen ORF Sport plus unterzubringen. Aber nicht nur dieser Höhepunkt wird die Fans begeistern, sondern es gibt im VAZ auch die Rallye Show mit einer Rallyeausstellung von historischen Boliden bis hin zum Topfahrzeug Audi S1.

Weiters wird es im VAZ im Rahmen der Rally Show eine Charity Drift-Challenge geben, außerdem wird der Racemaster Austria ermittelt, indem hauptsächlich historische Rallyefahrzeuge in direkten Duellen den ganzen Tag über aufeinander treffen werden. Hier werden rund 30 Autos mit vielen ehemaligen Rallyefahrern am Start sein. Auch hat man ehemalige heimische Rallyespitzenfahrer eingeladen. Sie werden zum Thema Rallyesport einst und jetzt in der Halle C des VAZ in Interviewform Stellung beim bekannten Rallye-Moderator Peter Bauregger beziehen und den Fans auch für Autogrammwünsche zur Verfügung stehen.

Der zweite Rallyetag am Samstag hat dann das Schloss Grafenegg mit der Rallyeleitung und dem Medienzentrum zum Mittelpunkt. Dort befindet sich auch die Servicezone. Auf dem Programm stehen weitere acht Sonderprüfungen mit den schon bekannten Namen wie Kronsegg – Gföhl, Wolfshoferamt, Langenlois und Manhartsberg.

Die Gesamtlänge der Rallye beträgt 420 Kilometer, wovon mehr als 160 Kilometer auf den 12 Sonderprüfungen gefahren werden. Der Schotteranteil der Strecken beträgt 58,16 Prozent gegenüber 41,84 Prozent auf Asphalt

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC, Finnland: Vorschau K4

Grüne Energie geht an den Start

Ein Spezialist für nachhaltige Energielösungen begleitet bei der Finnland Rallye das österreichische K4 Rally Team rund um Johannes Keferböck und Ilka Minor, das den WRC Masters Cup der Rallye-Weltmeisterschaft anführt.

Peter Klein Kolumne

Erfolg ist nicht endgültig

In seinem jüngsten Kommentar zeigt sich ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein verärgert über die Darbietung von Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der Rallye Finnland…

Drama bei der Rallye Finnland: WM-Spitzenreiter Elfyn Evans wirft den Sieg mit einem Überschlag weg - Sebastien Ogier liegt nun wieder deutlich vorne. Keferböck/Minor weiter auf P2 der Masters.

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Lindner

Hans Georg Linder führt in der ARC-Clubmeisterschaft

Seit 30 Jahren fährt Hans Georg Lindner Rallyes - schon 2012 gelang es ihm, mit einem historischen Fahrzeug ARC-Clubmeister zu werden. Heuer könnte er dieses Kunststück wiederholen...

ARC, Mühlstein Rallye: Vor Nennschluss

Mühlstein Rallye vor Nennschluss: Noch ein Sponsor an Bord!

Mit der Firma Baumentor hat die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor (7. & 8. August) einen weiteren Sponsor an Bord holen können. Die Nennliste der Rallye ist bereits gut gefüllt...