RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Wechselland-Rallye

Zellhofer kommt voll motiviert ins Wechselland

Für Chris Zellhofer steht im Vordergrund eine möglichst fehlerlose, beständige Rallye zu fahren. Mithelfen werden Andre Kachel, der bewährte Suzuki S1600 und ZM-Racing.

Fotos: Daniel Fessl

Für den erst 20-jährigen Rookie Christoph Zellhofer bedeutet sein Antreten bei der Wechselland Rallye (29/30. April) seinen erst dritten Einsatz bei einer heimischen Rallye, bei dem es um Punkte für die heimische Staatsmeisterschaft geht. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf ein gutes Abschneiden in der Juniorenwertung und in der ORM 2WD Staatsmeisterschaft.

Unterstützt wird der Niederösterreicher dabei von seinem routinierten Beifahrer Andre Kachel, dem Suzuki Swift S1600 und dem Team von Zellhofer Motorsport, dass sicher wieder alles unternehmen wird, um dem Junior eine problemlose Rallye zu ermöglichen.

Beim Auftakt im Rebenland gelang „Chrisi“, wie er liebevoll von allen genannt wird, ein 2. Platz bei den Junioren, ein siebenter Rang in der 2WD-Wertung und ein 16. Gesamtrang. Eine Nullnummer gab es dann im Lavanttal wobei man festhalten muss, dass Christoph während der Rallye mit gesundheitlichen Problemen mehr zu kämpfen hatte, als mit dem sportlichen Geschehen. Trotzdem war er bis zur Sonderprüfung 8 in der 2WD-Wertung auf Platz Sieben und in der Juniorenwertung auf Platz Zwei zu finden. Dann gab es leider einen Ausritt von der Strecke, der zum vorzeitigen Ausfall führte.

„Diesen Vorfall habe ich bereits völlig weggesteckt. Ich fühle mich auch gesundheitlich wieder völlig genesen und habe mir geistig vorgenommen im Wechselland die Devise „Maximum Attacke“ auszugeben. Aber das ist natürlich mehr als vermessen. Ich fahre diese Rallye schließlich zum ersten Mal und muss daher viel lernen. Wichtig für mich wird es sein, wenn ich gut in die Rallye hineinfinde und dann möglichst fehlerlos, sehr beständig aber trotzdem halbwegs schnell und sicher unterwegs bin. Das Resultat ist für mich nur zweitrangig, wichtig ist es die aufgezählten Ziele zu erreichen,“ so der Youngster.

Die Wechselland Rallye führt über 367 Gesamtkilometer und wird zu 92% auf Asphalt und zu 8 % auf Schotter gefahren. Insgesamt stehen 12 Sonderprüfungen auf dem Programm deren Länge 164 Kilometer beträgt.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Wechselland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai

Takamoto Katsuta: Hintergrund

Wie der Japaner zum WM-Anwärter wurde

Takamoto Katsuta führt die WRC-Weltmeisterschaft an - Als erster japanischer Fahrer überhaupt - Was sich im Hintergrund zum Positiven verändert hat

WRC Kroatien 2026: Katsuta erbt Sieg

Neuville wirft Sieg weg - Keferböck gewinnt Masters Cup

In der Powerstage wirft Neuville den fast schon sicheren Sieg weg - Katsuta feiert zweiten WRC-Sieg hintereinander. Keferböck/Minor holen sich mit dem WRC Masters Cup Sieg die Tabellenführung zurück.

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.