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ORM: Wechselland-Rallye

Zellhofer kommt voll motiviert ins Wechselland

Für Chris Zellhofer steht im Vordergrund eine möglichst fehlerlose, beständige Rallye zu fahren. Mithelfen werden Andre Kachel, der bewährte Suzuki S1600 und ZM-Racing.

Fotos: Daniel Fessl

Für den erst 20-jährigen Rookie Christoph Zellhofer bedeutet sein Antreten bei der Wechselland Rallye (29/30. April) seinen erst dritten Einsatz bei einer heimischen Rallye, bei dem es um Punkte für die heimische Staatsmeisterschaft geht. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf ein gutes Abschneiden in der Juniorenwertung und in der ORM 2WD Staatsmeisterschaft.

Unterstützt wird der Niederösterreicher dabei von seinem routinierten Beifahrer Andre Kachel, dem Suzuki Swift S1600 und dem Team von Zellhofer Motorsport, dass sicher wieder alles unternehmen wird, um dem Junior eine problemlose Rallye zu ermöglichen.

Beim Auftakt im Rebenland gelang „Chrisi“, wie er liebevoll von allen genannt wird, ein 2. Platz bei den Junioren, ein siebenter Rang in der 2WD-Wertung und ein 16. Gesamtrang. Eine Nullnummer gab es dann im Lavanttal wobei man festhalten muss, dass Christoph während der Rallye mit gesundheitlichen Problemen mehr zu kämpfen hatte, als mit dem sportlichen Geschehen. Trotzdem war er bis zur Sonderprüfung 8 in der 2WD-Wertung auf Platz Sieben und in der Juniorenwertung auf Platz Zwei zu finden. Dann gab es leider einen Ausritt von der Strecke, der zum vorzeitigen Ausfall führte.

„Diesen Vorfall habe ich bereits völlig weggesteckt. Ich fühle mich auch gesundheitlich wieder völlig genesen und habe mir geistig vorgenommen im Wechselland die Devise „Maximum Attacke“ auszugeben. Aber das ist natürlich mehr als vermessen. Ich fahre diese Rallye schließlich zum ersten Mal und muss daher viel lernen. Wichtig für mich wird es sein, wenn ich gut in die Rallye hineinfinde und dann möglichst fehlerlos, sehr beständig aber trotzdem halbwegs schnell und sicher unterwegs bin. Das Resultat ist für mich nur zweitrangig, wichtig ist es die aufgezählten Ziele zu erreichen,“ so der Youngster.

Die Wechselland Rallye führt über 367 Gesamtkilometer und wird zu 92% auf Asphalt und zu 8 % auf Schotter gefahren. Insgesamt stehen 12 Sonderprüfungen auf dem Programm deren Länge 164 Kilometer beträgt.

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Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.