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ORM: Waldviertel-Rallye

Zweiter Klassenendrang für Mühlberger

Letzte Waldviertel-Rallye: Der Rahmen für Roman Mühlbergers zehnjähriges Mitsubishi-Evo-Jubiläum hätte kein würdigerer sein können.

Foto: Bernhard Hager

Auf der Zielrampe traf dann die geballte Ladung Sentimentalität ob des Jubiläums und des vorläufigen Aus dieser Veranstaltung aufeinander – so war es auch ein intensiver, hilfesuchender Blickkontakt zu Veranstalter Helmut Schöpf, als der Sprecher auf der Zielrampe das Thema Waldviertel-Rallye 2018 nahezu jedem Fahrer in den Mund legte. Roman Mühlberger: "Die Rallye war perfekt organisiert, Helmut hat eine super Kombination verschiedenster Sonderprüfungen zusammengestellt. Wir sind sehr gut in die Rallye gestartet, haben gleich auf der ersten Sonderprüfung eine elfte Gesamtzeit erreicht."

Am zweiten Tag ging es bei Kaiserwetter für das Duo Mühlberger/Totschnig in ähnlicher Tonart weiter: Man war immer unter den ersten drei Mitsubishi und somit "best oft the rest", denn dass gegen artgerecht bewegte WRCs und R5-Fahrzeuge technisch nichts auszurichten ist, liegt auf der Hand. Betrachtet man aber bei genauerer Zeitenanalyse die Abstände, kommt man zwangsläufig schon zum Gedankenspiel: Was wäre wenn ...?

Mühlberger: "Natürlich wäre es reizvoll, einen R5 zu fahren. Ich bin aber ein reiner Hobbyfahrer, habe Haus und Familie und schlafe gerne ruhig. Sollten sich aber Sponsoren in dementsprechender Größenordnung einfinden, würde ich dann doch gerne der Versuchung erliegen. Jetzt geht es aber auf der aktiven Seite einmal in die Winterpause. Ich danke meinen Sponsoren und meiner Familie für ihre Unterstützung und wünsche Helmut Schöpf eine erholsame Auszeit. Vielleicht finden sich ja Gönner, und er kann in mittlerer Zukunft ein Waldviertel-Rallye-Comeback durchziehen."

Gesamtplatz 14 und der zweite Platz in der Klasse waren für Roman Mühlberger ein sehr feiner Saisonabschluss. Fans und Freunde sind sich einig: Roman Mühlberger und Katja Totschnig in einem schwarz-pinken R5 wäre schon eine "geile Geschichte". Träumen darf man ja mal – und wer weiß ...?

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