RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Wechselland-Rallye

Wechsel zu Skoda brachte viele Erkenntnisse

Johannes Keferböck startet bei der Wechselland-Rallye als ORM-Zweiter - gemeinsam mit Ilka Minor wird wieder der Skoda Fabia R5 gezündet.

Foto: Harald Illmer

Am 31. August sowie am 1. September steigt rund um die steirische Gemeinde Pinggau der vorletzte Lauf zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft (ORM), in der Johannes Keferböck den großartigen zweiten Gesamtrang belegt. Auf dem „heißen Sitz“ wird wieder Österreichs langjähriger „WM-Export“, Ilka Minor Platz nehmen.

Dass Ilka im Vorjahr die Wechselland-Rallye an der Seite von Andi Aigner bestritten hat, bringt Johannes Keferböck wenig: „Wir müssen ohnehin für mich den richtigen Aufschrieb erstellen - und für mich ist die Wechselland-Rallye eine komplett neue Rallye. Das passt gut zu unserem Lernjahr, in dem wir eben bislang bei jeder Rallye die eine oder andere Erfahrung machen konnten.“

Eine der wichtigsten Erfahrungen konnte Johannes Keferböck bereits bei der Schneebergland-Rallye machen - dort nämlich wechselte der Sieger der Jännerrallye vom Ford Fiesta R5 auf den Skoda Fabia R5. Dieser Fahrzeugwechsel brachte einen gewaltigen Schub im Lernprozess des Oberösterreichers, der dank der Unterstützung seiner Sponsoren seine erste volle ORM-Saison seit zehn Jahren absolviert: „Wir konnten mit dem Skoda Fabia R5 sehr viele positive Erkenntnisse ziehen. Dieses Auto ist für mich sicher die bessere Wahl.“

Keferböck präzisiert: „Es geht um die Setup-Einstellung in Verbindung mit dem Fahrer. Du musst beim Skoda Fabia R5 zwar mehr lernen, kannst aber - so denke ich - auch wesentlich mehr aus diesem Fahrzeug herausholen.“

Die aufsteigende Lernkurve im SkodaFabia R5 konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor mit dem guten zweiten Platz bei der nicht zur ORM zählenden Perger Mühlsteinrallye eindrucksvoll unter Beweis stellen. Der Skoda Fabia R5 wird bei der Wechselland-Rallye wieder von Eurosol Racing zum Einsatz gebracht.

ORM-Tabelle nach 5 von 7 Rallyes (Top 6)

Niki Mayr-Melnhof (ST/Ford Fiesta R5) 105
2. Johannes Keferböck (OÖ/Ford Fiesta R5) 67
=. Gerhard Aigner (OÖ/Ford Fiesta R5/WRC) 67
4. Gerwald Grössing (NÖ/Ford Fiesta WRC) 34
=. Martin Kalteis (NÖ/Mitsubishi Lancer Evo VII) 34
6. Gerald Rigler (OÖ/Ford Fiesta R5) 33

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Wechselland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger jagt vierten Saisonsieg

Nach dem dem erfolgreichen Debüt in der Junior-Rallye-Europameisterschaft peilt Marcel Neulinger beim vierten Lauf zur TEC7 ORM in der Steiermark den vierten Saisonsieg an!

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.