RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Erfolgreiche Wasserschlacht

Mit einem weiteren zweiten Platz bei der Wechselland Rallye verteidigte Skoda Pilot Juli-an Wagner seine Führung in der Österreichischen Meisterschaft.

Foto: Harald Illmer

Der Shootingstar aus Oberösterreich hält nach vier von sieben Läufen zur ORM bei einem Sieg und drei zweiten Plätzen. Wagner hat in der Meisterschaft bereits 89 Punkte gesammelt und liegt noch sechs Punkte vor Hermann Neubauer, dem Sieger der Wechselland-Rallye, auf Platz eins der Österreichischen Meisterschaft.

Bei unwirklichen und durch starken Regen zum Teil extrem schwierigen Verhältnissen blieb der 24jährige, abgesehen von einem Dreher bei Aquaplaning auf der sechsten Sonderprüfung, über weite Strecken fehlerlos. Eine kontrollierte Fahrt mit dosiertem Risiko endete für Julian Wagner und seine Co Pilotin Anne Katharina Stein am Samstagabend 1:15.7 hinter Hermann Neubauer und 1:35.0 vor dem Drittplatzierten Günther Knobloch. Die erklärte Vorgabe vor der Rallye, nämlich bei Regen weitere Erfahrung zu sammeln, erfüllte der Mühlviertler mit Bravour und brachte den von BRR gestellten Skoda Fabia R5 nach 17 extrem anspruchsvollen Sonderprüfungen ohne Kratzer ins Ziel!

Julian Wagner nach der Wechselland Rallye: „Wir wollten Regen, weil ich auf nasser Fahrbahn noch den meisten Aufholbedarf habe und wir haben jede Menge Regen be-kommen! Daher war die „Wechselland“ wahrscheinlich jene Rallye in meiner Karriere, bei der ich bisher am meisten gelernt habe. Vor allem heute Nachmittag ist uns ein sehr großer Schritt nach vorne gelungen. Wir sind nun punkto Abstimmung und Reifenwahl auf ei-nem sehr guten Weg und ich habe es auch geschafft, meinen Fahrstil dementsprechend zu adaptieren. Zu Beginn der Rallye waren wir relativ vorsichtig unterwegs, weil ich noch immer nicht genau ausloten kann, wo bei Regen das Limit liegt. Im weiteren Verlauf ist es mir aber immer besser gelungen, mich heranzutasten. Abgesehen von einem Dreher beim Anbremsen auf SP6 sind wir ohne gröbere Schnitzer geblieben und daher bin ich mit der Rallye und mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Vor Saisonbeginn hätte ich es für absolut unmöglich gehalten, dass ich nach vier Läufen in der Meisterschaft in Führung liege! Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass die nächste Rallye, die Rallye Weiz, erst in zweieinhalb Monaten stattfindet. Das wird eine unerträglich lange Wartezeit!

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Wechselland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Auf der ersten Prüfung des heutigen Tages zur 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER verlor Michael Lengauer mit Reifenschaden über eine Minute auf Spitzenreiter Simon Wagner

Rallye Dakar 2026: 3. Etappe

Ford dominiert - Guthrie neuer Spitzenreiter

Mitch Guthrie gewinnt die dritte Dakar-Etappe - Al-Attiyah und Loeb verlieren einige Minuten - Ford in der Gesamtwertung auf den ersten fünf Plätzen

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.

Jännerrallye: Bericht Neubauer

Neubauer driftet knapp am Stockerl vorbei

Hermann Neubauer & Ursula Gaßner fehlen am Ende 13,8 Sekunden auf Platz drei. Packender Kampf mit den internationalen Stars Mads Östberg & Romet Jürgenson. Trotzdem viel Drift-Spaß im Toyota GR Yaris Rally2 auf den verschneiten Strecken

Jännerrallye: Bericht Lengauer

Lengauer erkämpft trotz Pech Platz zwei

Jännerrallye-Seriensieger erstmals geschlagen. Michael Lengauer/Jürgen Rausch holen nach einem Reifenschaden noch Platz zwei. Erneut liefert der Lokalmatador im BRR Skoda Fabia RS Rally2 eine Spitzenleistung.