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ORM: Lavanttal-Rallye

Eine Zehntelsekunde trennt die Spitze

Nach zwei Sonderprüfungen trennt nur eine Minimaldifferenz den Führenden Hermann Neubauer und dessen ersten Verfolger Niki Mayr-Melnhof.

Fotos: Daniel Fessl

Julian Wagner (Skoda Fabia R5) mit der Startnummer 1 ins pünktlich ins Rennen geschickt. Dieses begann gleich recht zünftig, mit dem 21 Kilometer langen Rundkurs Kamp-Vorderlimberg, der die insgesamt 85 Teilnehmer mit teils völlig neuen Streckenabschnitten gleich richtig forderte. Zumal auch noch der prognostizierte Regen nicht ausblieb und den Unterkärntner Asphalt erst recht rutschig machte.

Mittlerweile sind zwei der heutigen vier Sonderprüfungen absolviert, und an der Spitze, soviel kann man bisher sagen, zeichnet sich ein Krimi im Zehntelsekundenbereich ab. Ex-Meister und Rebenland-Sieger Hermann Neubauer legte mit einem wahren Raketenstart die Grundlage zu einem Topergebnis. Der Salzburger liegt in Führung, und der einzige, der mit ihm wirklich mithalten konnte, ist der aktuelle österreichische Champion Niki Mayr-Melnhof. Dieser verlor auf den ersten 21 Kilometern nur 0,5 Sekunden auf Neubauer, um auf den zweiten 9 Kilometern seinerseits wiederum 0,4 Sekunden vor ihm ins Ziel zu kommen. Somit ergibt es sich also, dass Hermann Neubauers Vorsprung auf Mayr-Melnhof vor den letzten zwei heutigen Prüfungen lediglich eine einzige Zehntelsekunde beträgt.

Etwas überraschend riss Meisterschaftsleader Julian Wagner bereits 35 Sekunden Rückstand auf, und dessen Bruder Simon Wagner hat mit über einer Minute gar schon eine beträchtliche Menge „Holz“ ausgefasst. Günther Knobloch, ebenfalls mit Podestambitionen ins Rennen gegangen, muss als Fünfter schon 1:14 auf den Führenden aufholen.

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