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Japanische Zurückhaltung im Französischen Team

Citroen muss in Japan nicht auf Sieg fahren: Der Vorsprung in beiden WM-Wertungen ist groß, eine gute Taktik dürfte im Vordergrund stehen.

Auch wenn Sébastien Loeb im vergangenen Jahr erste Erfahrungen in Japan sammeln konnte, hält sich das Citroën-Team mit Vorhersagen vornehm zurück: „Ich glaube nicht, dass uns dieser vermeintliche Wissensvorsprung einen allzu großen Vorteil verschafft“, so Loeb.

„In diesem Jahr sind sehr viele neue Wertungsprüfungen hinzugekommen Ich weiß allerdings, dass wir bei den vielen schnellen Vierte-Gang-Kurven und den langen Geraden beim Abstimmen unseres Xsara WRC vor allem auf die Lenkpräzision Wert legen müssen. Du brauchst einfach ein Auto, dass sich einfach fahren lässt und in dem du dich wohl fühlst.“

Carlos Sainz hofft, einmal mehr beim Debüt eines WM-Laufs zu glänzen – immerhin entschied der Spanier in den vergangenen Jahren bereits drei Mal die Erstausgaben von WM-Läufen für sich.

„Ich kann diese erfreuliche Statistik gar nicht erklären“, schmunzelt Sainz. „Ich mag neue Rallyes einfach und werde versuchen, auch in Japan wieder eine sehr gute Rolle zu spielen.“

Doch egal, wie gut oder schlecht die beiden Citroen-Piloten unterwegs sein werden: Einen Ausfall wird wohl keiner der beiden riskieren, zu gut sind sie sowohl in der Fahrer- als auch in der Marken-WM platziert.

Guy Frequelin gibt daher folgende Devise aus: „Wir müssen vorsichtig sein! Niemand kennt die Rallye wirklich, auf den neuen Prüfungen kann es sehr schnell passieren, dass jemand einen Fehler macht. Da wollen wir nicht dazugehören – wir wollen beide Autos im Ziel sehen!“

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