RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Japanische Zurückhaltung im Französischen Team

Citroen muss in Japan nicht auf Sieg fahren: Der Vorsprung in beiden WM-Wertungen ist groß, eine gute Taktik dürfte im Vordergrund stehen.

Auch wenn Sébastien Loeb im vergangenen Jahr erste Erfahrungen in Japan sammeln konnte, hält sich das Citroën-Team mit Vorhersagen vornehm zurück: „Ich glaube nicht, dass uns dieser vermeintliche Wissensvorsprung einen allzu großen Vorteil verschafft“, so Loeb.

„In diesem Jahr sind sehr viele neue Wertungsprüfungen hinzugekommen Ich weiß allerdings, dass wir bei den vielen schnellen Vierte-Gang-Kurven und den langen Geraden beim Abstimmen unseres Xsara WRC vor allem auf die Lenkpräzision Wert legen müssen. Du brauchst einfach ein Auto, dass sich einfach fahren lässt und in dem du dich wohl fühlst.“

Carlos Sainz hofft, einmal mehr beim Debüt eines WM-Laufs zu glänzen – immerhin entschied der Spanier in den vergangenen Jahren bereits drei Mal die Erstausgaben von WM-Läufen für sich.

„Ich kann diese erfreuliche Statistik gar nicht erklären“, schmunzelt Sainz. „Ich mag neue Rallyes einfach und werde versuchen, auch in Japan wieder eine sehr gute Rolle zu spielen.“

Doch egal, wie gut oder schlecht die beiden Citroen-Piloten unterwegs sein werden: Einen Ausfall wird wohl keiner der beiden riskieren, zu gut sind sie sowohl in der Fahrer- als auch in der Marken-WM platziert.

Guy Frequelin gibt daher folgende Devise aus: „Wir müssen vorsichtig sein! Niemand kennt die Rallye wirklich, auf den neuen Prüfungen kann es sehr schnell passieren, dass jemand einen Fehler macht. Da wollen wir nicht dazugehören – wir wollen beide Autos im Ziel sehen!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Japan

- special features -

Weitere Artikel:

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison