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WRC: Frankreich-Rallye

Diesmal lag es an den Reifen…

Mikko Hirvonen fand bei der Frankreich-Rallye kein passendes Setup aufgrund der neuen Reifen – erneut war Elfyn Evans schneller als der Routinier.

Mikko Hirvonen brachte bei der Frankreich-Rallye sein Ford Fiesta RS WRC als Fünfter ins Ziel. Im Laufe der drei Etappen gab es keine Dramen, aber dem Routinier fehlte schlichtweg das Tempo, um weiter vorne eine Rolle zu spielen. Hirvonen musste sich von Mads Östberg (Citroen) und Robert Kubica (Ford) überholen lassen. Da diese beiden Fahrer später in Probleme gerieten, kam Hirvonen in der Gesamtwertung wieder etwas nach vorne.

Auch teamintern war die Bilanz nicht rosig. Elfyn Evans kam nach technischen Problemen zwar eine Minute hinter Hirvonen als Sechster ins Ziel. Allerdings hatte der M-Sport-Youngster eine Strafzeit von 1:40 Minuten aufgebrummt bekommen. Somit hatte Hirvonen von der Performance her wieder das Nachsehen gegenüber seinem jungen M-Sport-Teamkollegen. Evans glänzte außerdem in der Powerstage mit der zweitbesten Zeit. Für Hirvonen begann die Rallye nicht einfach, denn am Freitag hatte der Finne Mühe, Vertrauen zu den neuen Asphalt-Reifen aufzubauen.

Er beendete die erste Etappe als Sechster. "Wir nahmen einige Veränderungen am Auto vor", blickt Hirvonen auf den Freitag zurück. "Mit mehr Kilometern auf diesen Reifen wurde es besser und ich verstand auch, wie ich sie bei diesen Bedingungen benutzen muss. Es wurde besser und ich war zufrieden. Ich habe auch die Pace erreicht, die ich mir vorgenommen hatte." Allerdings feilte Hirvonen auch am Samstag mit der Abstimmung seines Ford Fiesta.

Vor allem in den schnellen Passagen war das Setup nicht optimal. Im Remote-Service in Colmar wurde die Abstimmung härter gemacht. Gepaart mit einem präziseren Fahrstil beendete Hirvonen die zweite Etappe nur zehn Sekunden hinter Platz vier als Sechster. Am Sonntag konnte der Finne allerdings nicht Dani Sordo (Hyundai) einholen. Dennoch wurde es Endrang fünf, nachdem Kubica in der Powerstage von der Straße geflogen war.

"Ich bin recht zufrieden mit meinem Wochenende", lautet Hirvonens Fazit, obwohl ihm im Ziel zwei Minuten auf die Spitze fehlten. "Es wäre schön gewesen, wenn ich weiter vorne ins Ziel gekommen wäre, aber meine Pace war teilweise richtig gut. Ich brauche noch mehr Konstanz und muss noch mehr an der Abstimmung arbeiten, damit sie besser zu den neuen Reifen passt. Hoffentlich können wir in Spanien die nächsten Fortschritte schaffen." In der WM ist Hirvonen weiterhin Vierter, aber vor allem Kris Meeke (Citroen) macht von hinten Druck.

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