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WRC: Wales Rally GB

Meeke drängt auf Großbritannien-Start

Kris Meeke möchte unbedingt bei seiner Heimrallye an den Start gehen, doch Citroen-Teamchef Yves Matton will keine „frühzeitigen Entscheidungen“ treffen.

Bei der Heimrallye nur als Zuschauer dabei? Dieses Schicksal könnte Kris Meeke bei der Großbritannien-Rallye drohen. Doch damit will sich der Nordire nicht abfinden und drängt bei seinem Team Citroen auf einen Startplatz in Wales. "Natürlich will ich die Rallye GB fahren", sagt Meeke. Und zwar nicht nur, weil es seine Heimrallye ist. "Wenn wir nur noch Korsika machen, ist es eine lange Wettkampfpause zwischen Ende September und Mitte Januar", so Meeke.

Citroen bestreitet in dieser Saison nur einTeilzeitprogramm in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Nach der Absage der China-Rallye ist die Frankreich-Rallye ist für Meeke, der in dieser Saison schon zwei Rallyes gewinnen konnten, bisher nur noch ein Einsatz bei der Frankreich-Rallye Ende September garantiert. Dementsprechend lang wäre die Pause bis zur Rallye Monte Carlo im nächsten Jahr. Diese will Meeke durch den Start in Wales verkürzen. "Ich will einfach in Form bleiben und spreche deshalb mit dem Team darüber."

Citroen wird in Großbritannien zwar drei Autos einsetzen, doch bisher deutete viel darauf hin, dass dort neben Geldgeber Khalid Al-Qassimi Craig Breen und Stephane Lefebvre zum Einsatz kommen, um bei der anspruchsvollen Schotterrallye Erfahrung zu sammeln. Nach dem Unfall des Franzosen bei der Deutschland-Rallye ist allerdings ungewiss, ob er und vor allem Beifahrer Gabin Moreau bis Ende Oktober wieder einsatzfähig sind.

Dennoch will sich Teamchef Yves Matton alle Möglichkeiten offen halten. "Ich habe in dieser Saison noch keine frühzeitigen Entscheidungen getroffen und habe mich daher noch nicht auf die Fahrerpaarung festgelegt", wird der Belgier von Autosport zitiert. "Wir wollen diese Flexibilität. Wir haben unsere Planungen in dieser Saison bereits geändert, daher wäre es falsch, die Entscheidungen früher zu treffen als notwendig."

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