RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Deutschland-Rallye

Mads Østberg sagt Deutschland-Start ab

Technische Probleme mit der Servolenkung seines Ford Fiesta R5 verhindern einen Start von Mads Østberg bei der Deutschland-Rallye.

Mads Østberg hat seinen Start bei der Deutschland-Rallye (17. bis 20. August 2017) abgesagt. Der Norweger wollte im Saarland ausnahmsweise in der WRC2-Wertung antreten, musste seine Teilnahme aber aufgrund von technischen Problemen an seinem Ford Fiesta R5 zurückziehen. Der im Rahmen seines Rallye-EM-Gaststarts in Polen aufgetretene Defekt an der Servolenkung des Autos, der bei der Rzeszów-Rallye zur Aufgabe von Østberg geführt hatte, lässt sich kurzfristig nicht beheben.

"Unser R5-Auto ist zwei Generationen älter als die aktuell in der WRC2 eingesetzten Autos. Wir können zwar an der Mechanik etwas ändern, aber dann würde es Probleme mit der Software geben, die wir kurzfristig nicht beheben können", sagte Østberg. "Bis wir ein Update bekommen, können wir nicht zu 100 Prozent garantieren, dass es nicht wieder passiert. Daher haben wir uns entschieden, nicht in Deutschland zu starten."

Bei der Rzeszów-Rallye war die Servolenkung an Østbergs Ford ohne Vorwarnung während der Fahrt ausgefallen. "Das war beängstigend, denn es passierte in einer schnellen Kurve. Ohne Servounterstützung war die Lenkung fast wie blockiert. Ich habe es gerade noch geschafft, dass Auto bei Tempo 180 irgendwie durch die Kurve zu ziehen", beschrieb Østberg den Defekt. Der Norweger hatte in Polen seine Fahrt zunächst fortgesetzt, was ohne Servolenkung aber sehr schwer war. Die Onboard-Kamera fing eindrucksvoll ein, welche Kraftanstrengung aufgebracht werden musste, um das Auto zu lenken.

Durch Østbergs Absage des Starts in Deutschland entfällt vorerst auch Teil drei seines Beifahrer-"Castings". Nachdem sich der Norweger im Juli von seinem bisherigen Navigator Ola Fløene getrennt hatte, wurde er bei der Finnland-Rallye von Torstein Eriksen unterstützt, beim EM-Lauf in Polen von Patrick Barth. Für die Deutschland-Rallye war der Schwede Emil Axelsson als Østbergs Co-Pilot vorgesehen.

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Deutschland-Rallye

Weitere Artikel:

In der nationalen Historischen Staatsmeisterschaft bzw. HRM Classics sind prinzipiell alle Teilnehmer der FIA EHRC (mit den Superstars Jari-Matti Latvala und Francois Delecour) punkteberechtigt. Die einheimischen historischen Piloten tragen prominente Namen und sind auch in der EHRC vertreten durch den fünffachen Europameister Karl Wagner..

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Neulinger

Fünfter Sieg in Folge – Titelverteidigung fixiert!

Marcel Neulinger / Jakob Ruhsam triumphierten auch bei der Rallye Weiz und sicherten sich mit dem fünften Saisonsieg in Folge vorzeitig den Titel in der TEC7 ORM3 und der RP-TOOLS Junioren Rallye Staatsmeisterschaft 2026!

ARC, Mühlstein Rallye: Vorschau

Bunt gemischtes Feld aus sieben Ländern

Die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor wartet mit 77 Teams aus 7 Ländern auf! Mit Startnummer 1 bringt der Tscheche Adam Brezik Europameisterschafts-Flair nach Schwertberg. In der Austrian Rallye Challenge sind sämtliche Topteams am Start....

WRC Estland: K4 holt Maximum

Sami Pajari gelingt erster WRC-Sieg

Nach einer überzeugenden Vorstellung feiert Toyota-Pilot Sami Pajari bei der Rallye Estland 2026 seinen ersten WRC-Sieg - Elfyn Evans baut WM-Führung aus. Auch Keferböck/Minor bauen mit dem Masters-Sieg ihren Vorsprung gehörig aus.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Zellhofer

Maximale ORM2 & ARCP-Punkte für Zellhofer

Damit übernimmt der Niederösterreicher Führung in der ORM2-Meisterschaft und in der ARCP - Co-Pilotin Anna Maria Seidl und SUZUKI SWIFT ZMX waren bestens unterwegs