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WRC: Finnland-Rallye

Citroën auf dem Weg der Besserung?

Trotz des sportlich bescheidenen Auftritts bei der Finnland-Rallye zog Citroën-Teamchef Yves Matton ein verhalten positives Fazit.

Citroën muss sich in der Rallye-WM derzeit mit kleineren Erfolgen zufriedengeben. So waren bei der Finnland-Rallye die Plätze fünf und sieben durch Craig Breen bzw. Kris Meeke für Teamchef Yves Matton schon ein Grund zu verhaltenem Jubel. "Ich denke wir haben gezeigt, dass wir uns mit dem C3 WRC in die richtige Richtung bewegen", hielt Matton nach der Veranstaltung fest.

Speerspitze des Werksteams war dabei Breen, der nach einer soliden Leistung einmal mehr Hauptpunktelieferant für die Franzosen war. "Craig hat eine sehr gute Rallye bestritten und war zum fünften Mal in dieser Saison Fünfter. Darüber hinaus war er über weite Strecken des Wochenendes schnellster Nicht-Finne", war Matton mit der Leistung des Iren zufrieden.

Ein Sonderlob hat sich seiner Ansicht nach aber auch Meeke verdient, der nach der Zwangspause bei der Polen-Rallye in Finnland wieder ans Steuer des C3 WRC zurückkehrte. "Kris ist vor allem zu Beginn der Rallye mit der schnellsten Zeit im Shakedown und der zweitbesten Zeit auf der zweiten Sonderprüfung gute Zeiten gefahren", sagte Matton. "Danach konnte er das Tempo der Schnellsten nicht mehr mitgehen und fiel zurück. Es ist ein Teufelskreis: Wenn das Auto nicht mehr so funktioniert, wie es sollte, ist es schwierig zurückzukommen."

Doch in Finnland, und das strich Matton heraus, wollte Meeke dann nicht schneller fahren, als es das Auto zuließ. So holte er seine ersten WM-Punkte seit der Mexiko-Rallye Anfang März. "Kris hatte die richtige Einstellung. Als er sah, dass er nicht um den Sieg kämpfen kann, hat er das akzeptiert und sein Tempo kontrolliert, um alle Prüfungen zu beenden. Trotzdem sind noch ein paar ordentliche Zeiten herausgesprungen", so Matton.

Insgesamt verortet der Teamchef bei der Weiterentwicklung des C3 WRC leichte Fortschritte: "Die Daten, die wir an diesen drei Tagen gesammelt haben, haben uns bestätigt, in welche Richtung wir gehen müssen. Das Betriebsfenster, in dem der C3 WRC richtig funktioniert, wird größer, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns."

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