RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Korsika-Rallye

Ogier führt, Loeb bereits ausgefallen

Sébastien Ogier konnte auf der ersten Korsika-Etappe einen Vorsprung herausholen – Sébastien Loeb startet am Samstag mit Rückstand.

Sébastien Ogier (M-Sport) war auf der ersten Etappe des französischen Rallye-WM-Laufs auf Korsika nicht zu schlagen, der Franzose baute seinen Vorsprung auf 33,6 Sekunden aus. Auf Platz zwei liegt Thierry Neuville im Hyundai i20 WRC. Kris Meeke verlor am Nachmittag wertvolle Zeit und rutsche auf Platz drei ab, ihm fehlen 38,7 Sekunden auf den Führenden. Direkt hinter Ott Tänak (Toyota) hält dessen finnischer Markenkollege Esapekka Lappi, der auf SP 4 die schnellste Zeit markierte, aktuell Platz fünf.

"Die Bedingungen auf der Strecke waren gar nicht so schlecht", erklärte Ogier, der von einem guten Tag sprach. "Einige Kurven waren sauber, andere nicht. Es hat trotzdem viel Spaß gemacht." Sein erster Verfolger Neuville sagte: "Ich habe wirklich alles gegeben. Wir müssen akzeptieren, dass wir ihn so zurzeit nicht schlagen können." Das Auto habe keinerlei Probleme bereitet, weshalb der Belgier positiv auf den Samstag blicke.

Der auf Platz drei liegende Meeke analysierte: "Ich konnte einfach nicht schneller fahren. Wir haben ein gutes Setup, ich habe aber noch immer Probleme mit dem Funk. Mit dem Tag bin ich insgesamt zufrieden. Ich wäre aber gerne etwas schneller." Lappi überholte mit seiner schnellen Zeit auf der vierten Prüfung sowohl Elfyn Evans (M-Sport) als auch Dani Sordo (Hyundai).

Andreas Mikkelsen (Hyundai) kam überhaupt nicht in Fahrt: Am Morgen drehte er sich auf SP 1; auf SP 2 kam er sogar von der Strecke ab. Am Nachmittag hatte der Norweger zwar keine solchen Probleme, war aber einfach nicht schnell genug, um mit der Spitze mitzuhalten: "Wir hatten keine Schwierigkeiten, aber ich kann das Auto zurzeit nicht schneller fahren. Ich habe alles gegeben, hatte aber immer wieder mit Untersteuern zu kämpfen."

Sébastien Loeb muss aufgrund eines Unfalls auf SP 2 für den weiteren Verlauf seiner Heimveranstaltung aufs Rally2-Reglement zurückgreifen: Nachdem der Franzose am Vormittag von der Straße abgekommen war, versuchte er mit Zuschauern, das Auto zurück auf die Strecke zu schieben, wobei es jedoch nur noch weiter in den Graben rutschte. Sobald das Fahrzeug geborgen war, fing das Team mit den Reparaturen an. Am Samstag will Loeb zurückkehren; sein Ziel: "Noch etwas Spaß haben und den Zuschauern etwas bieten."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Korsika-Rallye

Weitere Artikel:

TEC7 ORM, Rebenland-Rallye: Fotos Testtag

Die besten Bilder vom Rebenland-Testtag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder vom Test für die bevorstehende Rebenland-Rallye.

Die WRC kehrt 2027 nach Großbritannien zurück - allerdings nicht nach Wales: Eine neue Rallye in Schottland soll nach sieben Jahren Pause das Comeback bringen

WRC-Premierensieger Katsuta

Weltmeister und Rivalen feiern ihn

Takamoto Katsuta feiert seinen ersten WRC-Sieg: Besonders die Reaktionen von Ott Tänak und Kalle Rovanperä zeigen, wie viel dieser Erfolg bedeutet

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.