4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
VW Amarok DC TDI 4x4 - im Test

Fahrverhalten - Tanken - Preis

Rainer.Behounek@motorline.cc, Fotos: Maximilian Lottmann

Hier geht's zu den Bildern

Der Amarok hat mit seinem Namensvetter so einiges gemein. Aus der Mythologie der Inuit ist der Amarok ein Riesenwolf, der die Männer fraß, die in der Nacht jagen gingen.

Gut er frisst niemanden, Fell hat er auch keines. Aber der Riesenpinscher kann ruhig kommen. Mit einer Watttiefe von 500 mm und einem Rampenwinkel von 23 Grad – von allen anderen Winkeln gar nicht zu sprechen – bahnt sich das Viech seinen eigenen Weg, immer und überall.

Lässt sich so einiges gefallen

Der Lastbulle bringt je nach Ausstattung zwischen 2.115 und 2.340 Kilogramm auf die Waage, die erstaunlich leichtfüßig sein können, wenn es auf sein Lieblingsterrain, den unbefestigten Straßen, geht. Stoisch und ohne Macken gräbt er sich durchs Unterholz als wäre er Mister Caterpillar persönlich.

Auf befestigten Straßen machen sich manche Bauteile schnell bemerkbar, vor allem wenn es mit der Geschwindigkeit bergauf geht.

Die Blattfedern beispielsweise sind robust und in höchstem Maße belastbar, die menschliche Wirbelsäule dagegen nicht so. Die Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h sollte daher vermieden werden, zumindest auf Schlaglochpisten.

100 km/h lassen sich aber problemlos über die komplette Tankreichweite aushalten, bei 130 km/h wird es schon etwas rauer, vor allem auf schlechteren Straßen.

Kernig, auch der Motor

Der genial-kernige Zweiliter-Bi-Turbo-Diesel mit 163 PS und 400 Nm erfüllt zusammen mit dem 6-Gang-Getriebe seinen Job hervorragend.

Auch vom Verbrauch her. In der Stadt schluckt er zwar, im Schnitt 10,5 Liter, mit Land und Überland pendelt er sich aber gut und gern bei acht Litern ein, was angesichts der Größe und des Gewichts ungemein verträglich ist.

Bei 80 Liter Tankvolumen halten sich im Gelände die Gedanken an die nächste Tankstelle auch in Grenzen.

Das Gefühl, seinen eigenen zusätzlich Bereich Freiheit mit zu nehmen wird auch bei der Doppelkabine nicht geschmälert, denn die Ladefläche hat da noch 2,52 m², im Gegensatz zu 3,57 m² bei der Singlekabine.

Da erst versteht man Pick-Up Fahrer. Zu wissen, dass es keinen Kofferraum gibt, dafür aber Autos mit Kofferraum einfach aufgeladen werden können, ist ein eigenes, ja fast beruhigendes Gefühl.

Vom Häuselbauen über rigorose Gartenarbeiten bis hin zum Entrümpeln, es gibt nichts, was der Amarok nicht weg-, rauf-, runter-, drüber-, mitbringen oder –führen kann.

VW lässt es sich kosten

Und der Preis? Die Basis mit 122 PS und 6-Gang-Schalter mit Heckantrieb kommt auf 25.416 Euro. Das Motorline-Testmodell mit 163 PS, Highline-Ausstattung und permanentem Allradantrieb startet bei 34.870 Euro.

Metallic-Lack (721,20 Euro), Leder (1.834,80 Euro), Navi (883,20 Euro), Sperrdiff (703,20 Euro), 18 Zöller (490,80 Euro) und einige Kleinigkeiten mehr hievten den Preis dann auf 40.036 Euro.

Hier gehts zum obligatorischen Motorline.cc-Testurteil!



Weitere Testdetails:


Preise


Technische Daten & Ausstattung

+ KFZ-Versicherung berechnen


+ Produktinformation Zurich Connect


Auto versichern beim Testsieger

Zahlen Sie zuviel für Ihre Kfz-Versicherung? Jetzt vergleichen und sparen bei Zurich Connect, der Online Versicherung.

Jetzt umsteigen und sparen!


News aus anderen Motorline-Channels:

VW Amarok DC TDI 4x4 - im Test

Weitere Artikel:

Double Cab Pick-Up mit BMW-Power

Ineos Grenadier Quartermaster enthüllt

Robust, praktisch und im Gelände unschlagbar; das und nicht weniger verspricht Grenadier für ihr nunmehr zweites Modell, den Quartermaster. Dieser kann ab 01. August in Österreich bestellt werden.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).

Startschuss der Serienfertigung in Hambach

Ineos Grenadier: Produktion gestartet

Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.

Limitierter Retro Defender zum 75ten

Land Rover Works V8 ISLAY EDITION vorgestellt

Land Rover Classic präsentiert sein erstes Heritage-Sondermodell. Mit dem Classic Defender Works V8 Islay Edition feiert der britische 4x4-Spezialist seinen 75-jährigen Geburtstag. Die Retroausgabe startet in zwei Karosserievarianten zum Preis ab rund 263.000 Euro.

Mit Diesel-Power und Retro-Design nach Europa

Das ist der neue Toyota Land Cruiser

Nachdem Toyota 2021 den neuen, nicht für Europa gedachten Land Cruiser 300 vorgestellt hat, zogen die Japaner heute das Tuch von seinem kleinerem, aber keinen Deut weniger spannenden Bruder; auch für den alten Kontinent.

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.