4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fahren & Tanken

Lediglich eine Motorisierung steht für den Panda 4x4 zur Verfügung, es handelt sich dabei um den 1,2 Liter Benziner mit 60 PS. Dass der Allradler damit nicht gerade übermotorisiert ist, liegt auf der Hand.

Wer den Italiener als Nutzfahrzeug sieht, der wird damit leben können, wer allerdings ein Lifestyle-Fahrzeug mit Kletterfähigkeiten sucht, wird von diesem Aggregat eher enttäuscht sein.

Nicht weniger als 20 Sekunden vergehen, ehe die Tachonadel des Fiat Tempo 100 km/h anzeigt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 145 km/h. Auf der Autobahn kann man - sofern es nicht gerade bergauf geht - durchaus mit dem Verkehr mitschwimmen, Überland-Überholmanöver sind indes nur selten möglich.

Turbodiesel-Freunde müssen sich übrigens noch gedulden, der 1,3 Liter Multijet mit 70 PS ist noch nicht lieferbar, das Triebwerk dürfte aber wesentlich besser zum Panda passen als der Benziner.

Denn auch der Spritverbrauch des 1,2 Liter Vierzylinders ist nicht zu verachten, vor allem dann, wenn man das Aggregat an die Grenze seiner Leistungs-Fähigkeit bringt, was für ein halbwegs flottes Vorankommen unablässlich ist.

Im Schnitt genehmigte sich unser Testwagen 7,4 Liter auf 100 Kilometer, das sind rund 1,5 Liter mehr als für den frontgetriebenen Panda.

Schuld daran trägt maßgeblich das Allrad-System mit Visko-Kupplung. Im Normalbetrieb überträgt der Panda 4x4 die Motorkraft auf die Vorderräder, tritt dort z.B. auf Schnee Schlupf auf, überträgt die Visko-Kupplung auch Kraft auf die Hinterräder.

Das Kletter-Talent hat der Panda von seinem Vorgänger geerbt, durchaus erstaunlich, welche Herausforderungen der kleine Italiener scheinbar spielend meistert.

Für ernsthafte Geländetouren fehlt zwar Kraft und Bodenfreiheit, auf schlammigen Forststraßen oder verschneiten Wegen zeigt er aber durchaus Potenzial. Da kommt ihm auch das relativ geringe Gewicht von 980 Kilogramm zugute.

Das Fahrverhalten auf der Straße ist gutmütig und leicht untersteuernd, ABS samt EBD gehört bei allen Varianten zum Serienumfang, ein elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP) sucht man jedoch vergebens.

News aus anderen Motorline-Channels:

Fiat Panda 4x4 "Climbing" - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Dritte Sitzreihen in Autos sind oft nur Notlösungen; gerade geräumig genug für Kinder und kurze Strecken. Hier nicht. Im größten Defender aller Zeiten haben tatsächlich acht Erwachsene Platz. Ja verdammt, in der dritten Sitzreihe gibt’s sogar Sitzheizung und ein eigenes Panoramadach!

Mit Diesel-Power und Retro-Design nach Europa

Das ist der neue Toyota Land Cruiser

Nachdem Toyota 2021 den neuen, nicht für Europa gedachten Land Cruiser 300 vorgestellt hat, zogen die Japaner heute das Tuch von seinem kleinerem, aber keinen Deut weniger spannenden Bruder; auch für den alten Kontinent.

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Double Cab Pick-Up mit BMW-Power

Ineos Grenadier Quartermaster enthüllt

Robust, praktisch und im Gelände unschlagbar; das und nicht weniger verspricht Grenadier für ihr nunmehr zweites Modell, den Quartermaster. Dieser kann ab 01. August in Österreich bestellt werden.

Elektrifiziert und komfortabler ohne Offroad-Abstriche

Neuer Nissan X-Trail vorgestellt

International gesehen ist der X-Trail nicht neu. Für die USA und China gibt es den Wagen schon zu kaufen (wenn auch in den USA unter dem Namen "Rogue"). Nun aber wurde in Japan die Version für den Heimatmarkt und in weiterer Folge auch für Europa vorgestellt.

Subaru Forester Sondermodell: Black Edition

Ein Klassiker in Schwarz

Seit den späten 1990ern bevölkert der Subaru Forester das – damals noch junge – SUV-Segment. Mit besonderen Designelementen in schwarz kommt nun die Black Edition zu den Händlern.