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Opel Antara 2,0 CDTI Cosmo Aut. - im Test

Fahren & Tanken

Der zwei Liter große Commonrail-Diesel des Antara ist ebenfalls koreanischer Herkunft, verkneift sich brav Vibrationen und hält sich akustisch zurück.

Sein sattes Turboloch bis 2000 Touren fällt bei der Schaltversion unangenehm auf, die sanft schaltende Automatik überdeckt die kleine Problemzone aber raffiniert.

Man merkt es nur dann, wenn man mit 80 km/h sanft bergab gleitet und die Automatik bleibt im vierten Gang, statt in die Fünfte zu schalten. Dank des kultivierten Motors stört das nicht weiter, erhöht aber den Verbrauch.

Der fällt denn auch mit einem Durchschnittswert von fast elf Litern etwas hoch aus. Allerdings wirft der Antara außer der extravaganten Automatik-Programmierung noch den Allradantrieb und immerhin 1900 Kilo Eigengewicht in die Waagschale.

Die Beschleunigung auf Tempo 100 km/h ist in 12,1 Sekunden absolviert, im Vergleich zum handgeschaltenen Diesel ist dies um fast zwei Sekunden langsamer.

Die Lenkung ist mittelmäßig direkt und recht leichtgängig, aber keineswegs unpräzise. Auch in Kurven verhält sich der Antara dynamisch und agil.

Statt offroad-typisch träge über die Vorderräder zu schieben, geht es angenehm neutral ums Eck. Der Preis dafür: Eine sehr straffe Abstimmung, vor allem in Verbindung mit den 18-Zoll-Rädern sowie kräftiges Fahrwerkspoltern bei Unebenheiten

Wer tatsächlich vor hat, befestigte Straßen zu verlassen, sollte sich dabei auf Feldwege beschränken. Für echtes Gelände fehlen Bodenfreiheit, Antriebsuntersetzung, Sperren – also einfach alles.

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