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Wieder nur Rang drei

Bernd Schneider rettete einen dritten Platz bei der belgischen Regenschlacht, siegfähig waren die Sterne auch beim 2. Saisonrennen nicht.

Bernd Schneider belegte beim zweiten Lauf der DTM in Zolder den dritten Platz. In strömendem Regen fuhr er 7,9 Sekunden hinter Sieger Laurent Aiello (Abt-Audi TT-R) ins Ziel. Das Rennen wurde nach 22 der geplanten 26 Runden abgebrochen, nachdem der Wagen von Christijan Albers nach einem Dreher im Kiesbett der Schikane nach der Gegengeraden stehen geblieben war.

Schneider belegte im Qualifikationsrennen von Position sieben startend den sechsten Platz. Das Rennen wurde wegen des Wassers auf der Strecke aus Sicherheitsgründen hinter dem Safety Car gestartet. Nach einem Unfall von Yves Olivier in Runde 5 wurde das Safety Car erneut eingesetzt und das Rennen nach sieben von vorgesehenen acht Runden wegen Überschreitung des Zeitlimits von 15 Minuten beendet. Sieger wurde Aiello.

Auch im Wertungslauf fuhr zunächst das Safety Car vor dem Feld, eingangs Runde fünf wurde das Rennen frei gegeben. Bernd verbesserte sich in den nächsten beiden Umläufen auf Position vier und fuhr in Runde zehn an zweiter Stelle liegend zum obligatorischen Reifenwechsel an die Box.
Zu diesem Zeitpunkt war das Rennen durch das Safety Car erneut neutralisiert (Unfall von Martin Tomczyk/Abt-Audi TT-R). Als alle Fahrer ihre Stopps absolviert hatten und das Rennen zu Beginn von Runde 13 wieder frei gegeben wurde, lag er an vierter Stelle. Nachdem der Führende Michael Bartels (Opel Astra V8 Coupé) in Runde 15 mit der schwarzen Flagge an die Box beordert worden war, war Bernd Dritter.

„Die Bedingungen waren heute äußerst schwierig, und so war es für mich zunächst einmal wichtig, auf der Strecke zu bleiben und anzukommen“, sagte Bernd Schneider. „Mein Auto lag bis zum Boxenstopp sehr gut. Leider verlor ich durch ein Problem beim Befestigen des rechten Vorderrades die Chance, durch unsere Boxenstrategie ganz nach vorne zu kommen. Nach dem Stopp war mein Set-up mit dem zweiten Satz Reifen nicht mehr so gut, mein Auto übersteuerte in Rechtskurven und so konnte ich nicht mehr attackieren.“

Schneiders Teamgefährte Jean Alesi wurde Zehnter. „Die Sicht war sehr schlecht und ich für mich gab es kaum Chancen zu Überholen“, sagte Jean Alesi. „Nach Platz 13 im Training war es für mich kein gutes Wochenende.“

Service 24 h AMG-Mercedes Fahrer Christijan Albers wurde Sechster. „Beim Anbremsen der Schikane ist plötzlich das Auto ausgebrochen, aber ich bin glücklich über meinen ersten Punkt in dieser Saison“, sagte der Niederländer. Bei Abbruch mit der roten Flagge wird der Stand aus der vorher gegangenen Runde gewertet, zu diesem Zeitpunkt war Albers Sechster. Sein Rosberg-Teamgefährte Stefan Mücke wurde Elfter.

Uwe Alzen und Marcel Fässler fuhren auf den Plätzen sieben und neun ins Ziel. Uwe war im Qualifikationsrennen an fünfter Stelle liegend vorübergehend von der Strecke abgekommen und startete im Wertungslauf als Achter. Marcel war im Qualifikationsrennen Zehnter geworden und lag im Wertungslauf an siebter Stelle, als er sich in der 18. Runde von der Strecke drehte.

Thomas Jäger wurde in der Gilles-Villeneuve-Kurve von Tomczyk ins Kiesbett geschubst und fuhr danach an die Box, nachdem ihn die Streckenposten frei geschleppt hatten. Nach dem Reifenwechsel konnte er das Rennen wieder aufnehmen, fiel jedoch mit einem Gaspedalproblem aus. Sein Persson-Teamkollege Peter Dumbreck kam in Runde 18 kurz von der Strecke ab und wurde 13.

Patrick Huisman lag eingangs Runde 21 an sechster Position, rutschte jedoch in der Linkskurve nach Start und Ziel kurzzeitig von der Strecke und wurde Zwölfter. „Ich hatte das ganze Rennen über Bremsprobleme und musste viel früher bremsen als üblich“, sagte Patrick Huisman. „Dazu kam, dass mein Scheibenwischer nicht funktionierte.“ Sein Teamkollege Bernd Mayländer fuhr auf Platz 16 ins Ziel.

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug fasste zusammen: „Heute wurde unter extrem schwierigen Streckenbedingungen guter Sport geboten, und die Fahrer haben sich diszipliniert verhalten. Bernd ist als Drittplatzierter ein sehr gutes Rennen gefahren. Bei seinem Boxenstopp klemmte vorne rechts die Radmutter, was ihn über sieben Sekunden und eine bessere Platzierung kostete. Erfreulich ist auch der sechste Platz von Christijan Albers, der im Vorjahresmodell als Sechster einen Punkt erzielt hat.“

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