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Traum erfüllt

Markus Hainschwang und Cousin Dominik Riedmayer erfüllten sich ihren sehnlichsten Wunsch und nahmen bei der Dunlop Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye teil.

Das Rallyeauto, ein serienmäßiger Opel Astra GSI 16V, wurde vom gesamten Team mit starker Unterstützung von Motorsport Holzmüller in deren Werkstatt in Gmünd, NÖ, wochenlang aufgebaut.

In letzter Minute wurde das Auto fertig und es wurde gleich eine Dreifach-Premiere: Komplett neu aufgebautes Auto, die erste Rallye für den Piloten als Fahrer und das Debüt von Dominik Riedmayer als Co Pilot.

Gestartet wurde in der Gruppe A7, Fahrer Markus Hainschwang vor dem Start: „Unser Ziel ist einfach Spaß zu haben und durchzukommen, das Auto zu schonen und ohne Druck fahren zu können. Etwas anderes hätte bei der 1. Rallye keinen Sinn.“

Die Wettervorhersage ließ nichts Gutes ahnen, doch der erste Tag begann nach Wunsch trocken und bei Sonnenschein. Leider wurde dieser für Co Pilot Dominik durch ein Grippevirus getrübt. Das Auto lief gut, lediglich gegen Ende des 1. Tages gab es Bremsprobleme, so fand man sich am 67. Gesamtplatz wieder.

Auch am zweiten Tag blieb der prophezeite Regen zum Glück aus. Die Grippe des Co Piloten war immer noch im Cockpit, doch „die Rallye heilt“ war sich das Team einig. Nach Rhythmusproblemen des Fahrerteams und erneuten Bremsproblemen beendete man die erste Rallye auf dem tollen 61. Platz von ca. 90 Startern.

Das bedeutete zwar den siebenten und damit letzten Platz in ihrer Klasse, doch das nur sieben Sekunden hinter dem Sechst-Platzierten. „Wir standen auf der Zielrampe, das war unser Ziel“, so Markus Hainschwang.

Als jüngster Teilnehmer der Rallye wurde Dominik auf der Zielrampe zu seiner Überraschung aus dem Auto geholt. „Das war ein schönes Gefühl. Obwohl mich keiner kannte, wurde mir tobend zugejubelt!“

Fazit der Beiden: Markus Hainschwang: „Das Auto ist hervorragend gelaufen, bis auf die Bremsprobleme hatten wir keine Schwierigkeiten, nicht einmal einen Platten.“

Dominik Riedmayer: „Einfach toll. Der Teamgeist, die Improvisation, alles rundherum – geil. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich das alles beim ersten Mal so hinbiege!“

Ein riesiges Danke an unseren Teamchef und alle Leute rundherum. Angefangen bei „unserer Köchin“ über die Reifenberater und Helfer bis zu den Mechanikern.

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