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Rovanperä greift an

Harri Rovanperä löst seinen Peugeot-Kollegen Grönholm an der Spitze ab, Burns, Loeb und Radström verlieren durch Ausritte viel Zeit.

Bernhard Eder

Für Peugeot läuft die Schweden-Rallye 2002 weiterhin wunschgemäß, die Löwen liegen auch nach der dritten Sonderprüfung mit zwei Autos an der Spitze der Wertung. Harri Rovanperä hat Marcus Grönholm an der Spitze abgelöst, der Vorjahrssieger nützt seine günstige hintere Startnummer voll aus und fährt seine zweite SP-Bestzeit en suite.

Pech hat der dritte Peugeot-Werkspilot Richard Burns: der Weltmeister leistet sich auf SP 3 einen Ausrutscher, verliert dabei mehr als eine Minute und fällt vom 3. auf den 18. Gessamtrang zurück.

Durch Unfälle weit zurückgeworfen wird auch die Konkurrenz von Citroen: zuerst fliegt Sebastien Loeb von der Strecke, landet in einer Schneewächte und muss von Zuschauern aus seiner misslichen Lage befreit werden. Der Traum von der Monte-Revanche ist damit endgültig ausgeträumt, Loeb ist auf Rang 37 zurückgefallen, hat auf Spitzenreiter Rovanperä bereits 4:10 Minuten Rückstand.

Noch schlimmer ergeht´s Thomas Radström: der Lokalmatador und Vorjahrszweite - schon auf SP 2 von der Strecke abgekommen - leistet sich auf SP 3 seinen zweiten Unfall hintereinander. Resultat: Radström/Giraudet finden sich lediglich auf Rang 60 des Zwischenklassements wieder, Rückstand: 8:20 Minuten.

Die positiven Überraschungen bislang: Jani Paasonen im Mitsubishi, der Finne ist Dritter, dann Freddy Loix im Hyundai, der vom 19. Platz nach SP 2 auf Rang fünf nach vor kommt. Auch Oldi Juha Kankkunen, ebenfalls auf Hyundai, schlägt sich mehr als wacker, der Ex-Weltmeister liegt an 7. Stelle.

All diese Piloten profitieren von ihren höheren Startnummern, die beim dichten Schneefall, der in der Region Karlstad herrscht, ein klarer Vorteil sind. Aus genau diesem Grund hat z.B. Weltmeister Tommi Mäkinen - ohne einen groben Fehler gemacht zu haben - bislang keine Chance. Der Monte-Sieger hat bereits 1:42 Minuten Rückstand auf Rovanperä und ist nur 19.

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