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Fuhrwerk Orange

Immer noch eine der beliebtesten Marken bei den Ring-Fans: Opel verteidigt beim 24-Stunden-Rennen den Klassensieg mit dem Astra OPC.

Das vom Werk unterstützte Team Kissling Motorsport setzt einige für die Klasse SP3 (Spezialtourenwagen bis 2.000ccm Hubraum) präparierte Opel Astra OPC mit 2l-Saugmotor ein. Neben dem OPC Race Camp und einem Journalistenauto gibt es auch einen in leuchtendem Orange gehaltenen Astra unter „eigener Flagge“, den Klassensieger 2007. Die Fahrerbesetzung weicht jedoch vom Bekannten ab.

Das 24h-Rennen ist und bleibt das Highlight im Terminkalender der Langstreckenspezialisten, wozu sich selbstverständlich auch Kissling Motorsport zählt. Entsprechend akribisch sind die Vorbereitungen, entsprechend hoch ist der betriebene Aufwand.

Schließlich gilt es, das gute Ergebnis des Vorjahres zu bestätigen und zu verteidigen: Im letzten Jahr wurde der Opel Astra GTC mit Saugmotor in der Endwertung auf Platz 9 und in der Klasse SP 3 als Erster geführt.

Ziel: Titelverteidigung

Die Erwartungen an den Astra in Orange sind entsprechend hoch, nicht nur von Seiten der zahlreichen Opel-Fans. Das gesamte Team will diesen Erfolg wiederholen und arbeitet seit Wochen mit Hochdruck an den Vorbereitungen.

Neben dem Fahrzeug bringt auch die Fahrerpaarung das Potential mit, in der Klasse SP3 vorne mitzumischen. Marco Wolf, Wolfgang Haugg, Rainer Bastuck und Tom Nack bringen geballte Tourenwagen- und Langstrecken-Erfahrung mit; sie greifen ins Volant des Opel Astra GTC.

Teamchef Stefan Kissling greift in diesem Jahr nicht aktiv ins Renngeschehen ein. Er fungiert ausschließlich als Teamchef, denn Kissling Motorsport betreut neben dem Langstrecken-Astra das gleiche Modell als „Journalisten-Auto“ sowie die beiden Fahrzeuge des OPC-Race-Camp mit seinen beiden österreichischen Teilnehmern.

Dazu kommt als „Zweitprojekt“ von Kissling ein echter Klassiker: Der allseits beliebte Opel Manta, ein ehemaliges Rallyeauto, wird unter anderem von „Mister OPC“ Volker Strycek pilotiert.

Das Auto

Der Opel Astra GTC ist nach dem Reglement „24h Spezial“ aufgebaut. Im 24h-Rennen wird er von einem 4-Zylinder Reihenmotor mit 1.998ccm angetrieben, der gut 188 kW/256 PS bei .7700 U/min. leistet. Sein maximales Drehmoment von 248 Nm erreicht das Aggregat bei .6800 U/min., die maximale Drehzahl beträgt 8.20 Touren.

Mit dem sequenziellen 6-Gang-Renngetriebe „X-Trac“ und „Power Shift“ mit Zündunterbrechung vollzieht sich der Gangwechsel binnen kürzester Zeit, wobei eine spezielle Motorsport-Sintermetall-Kupplung die brachialen Kräfte auffängt und weitergibt.

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